Lausitzer Rundschau erneut von Nazis angegriffen


Bild: Twitter @Rene_Wappler
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Spremberg gilt als Hochburg der Neonazi-Szene in Brandenburg. Die hat es auf die Redaktion der Lausitzer Rundschau abgesehen.

Von Alexander FröhlichDER TAGESSPIEGEL

Erneut ist im südbrandenburgischen Spremberg auf die Redaktion der Lausitzer Rundschau in der Nacht zu Freitag ein Anschlag verübt worden. Auf den großen Fensterscheiben sprühten Unbekannte mehrere große Hakenkreuze sowie antisemitische Sprüche wie „Juden“, „kill them“ und „Wir kriegen euch alle“. Auch drei große Werbeaufsteller zur Landtagswahl wurden umgestoßen, ein Plakat der CDU wurde großflächig mit dem Spruch „Judasverein“ und einem Davidstern besprüht. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und des Verdachtes der Volksverhetzung.

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