Die neuen Allianzen im Nahen Osten


Bild: nationalreview.com
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Die Wucht des Islamischen Staats wirbelt das Freund-Feind-Denken im Nahen Osten durcheinander: Der Iran schließt eine Allianz mit den USA nicht aus. Und könnte vielleicht Baschar al Assad helfen?

Von Niels Krusestern.de

Im Nahen Osten gilt seit langer Zeit: Jeder gegen jeden und alle gegen Israel. Auf den jüdischen Staat als Feindbild konnten sich die meisten arabischen Länder bislang einigen, selbst wenn sie sich gegenseitig nicht ausstehen konnten oder können, wie etwa Iran und Saudi-Arabien. Die Nischen, in denen sich die beiden großen Vertreter der wichtigsten islamischen Strömungen eingerichtet hatten, sind in den letzten Jahren unbequemer geworden – vor allem mit Beginn des Arabischen Frühlings. Seitdem aber die Dschihadisten des (sunnitischen) „Islamischen Staats“ die Macht in Teilen Syriens und dem Irak an sich gerissen haben, ist die Unbequemlichkeit einer Panik gewichen, die längst über die Region hinauswirkt.

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