Scholl-Latour zur Ukraine-Politik: „Der Schuldspruch war schon gefällt“


scholl_latourIn seinem letzten Buch rechnet die kürzlich verstorbene Reporter-Legende Peter Scholl-Latour mit der Politik des Westens ab. Im Ukraine-Konflikt hält er eine russische Verletzung des Völkerrechts durch die Annexion der Krim keineswegs für ausgemacht – und bewertet Russlands Vorgehen defensiv statt expansiv.

Von Linda WursterFOCUS ONLINE

Kurz vor seinem Tod beendete Reporter-Legende Peter Scholl-Latour sein Buch „Der Fluch der bösen Tat“. Auf Basis seiner jahrelangen Erfahrungen und Erlebnisse in den Ländern des Orients analysiert er das Scheitern des Westens – und kommt zu gewohnt kontroversen Schlüssen. In einer Serie fasst FOCUS Online Scholl-Latours Positionen zusammen.

Teil 2 – Der Konflikt um die Ukraine

Wehmütig erinnert sich der Autor am Anfang seines Buches an das vergangene Jahr, als eine kriegerische Konfrontation auf europäischem Boden nicht vorstellbar erschien. Nun jedoch sei in der Ukraine der „absurdeste Territorialkonflikt“ überhaupt entbrannt.

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1 Comment

  1. Wir Recht Peter Scholl-Latour mal wieder hatte:

    Nach dem faschistoiden Putsch der Neo NAZI Kameradschaften vom Rechten Sektor und der Swobada Partei (im Original Sozial-Nationalistische Vereinigung) und Fan’s der vormaligen SS Division Galazien mithilfe der Amerikaner und einer aussenpolitisch impotenten EU im Februar in Kiew, und dem Zusammenbruch der verfassungsmässigen Ordnung in Kiew stand Russland vor der Frage, wie es seine Schwarzmeer-Flotte auf der Krim vor den Westukrainischen NeoNazis und der NATO sichern könne?
    😉

    Auf der Krim leben überwiegend Russen, die ohne gefragt zu werden, 1956 vom Politbüro in Moskau einfach der Verwaltung ukrainischen Sowjetrepublik zugeschlagen wurde. 😉

    Im Gegensatz zur den ca. 60 Ukrainischen Oligarchen, die das Land seit dem Auseinanderbrechen der UdSSR systematisch ausplündern und bestimmen, wer von ihrer Clique übers Volk regieren soll, hatte Russland’s Vladimir Putin nach dem Chaos in Jelzin’s Russland, seit 1999 systematisch ein russisches Wirtschaftswunder produziert und seine Russischen Oligarchen in die staatlichen Schranken gewiesen (siehe Fall Chodorkowski) : 😉

    In Putin’s Russland stieg das BIP/Kopf von 1 T US$ auf 15 Tausend US$, die jährliche Inflation sank von 37 % auf 7 %, Gold und WährungsReserven von 13 Mrd. US$ auf über 500 Mrd.US $, die Staatsverschuldung sank von 78% des BIP auf 8 % des BIP, die Renten wurden wieder regelmässig gezahlt und stiegen von 500 Rubel auf über 10.000 Rubel, die durchschnittliche Gehälter von 1.5 T Rubel auf über 30 Tausend Rubel. 😉

    Die Russen der ukrainischen Krim drückten sich – wie die OstDeutschen vormals in Berlin – die Nase platt ob des Unterschieds. 😉

    Als Russland. dann im März d. j. nach dem Putsch in Kiew, die Krim Bewohner fragte, ob sie nicht doch lieber in Putin’s Wirtschaftswunder als in der ukrainischen Oligarchie leben woltten, wo für’s Volk postsowjetischer Mangel verwaltet wurde, nahmen Russen – wie auch Ukrainer – auf der Krim ihr UN Selbstbestimmungsrecht der Völker wahr und stimmten für Russland, wie die die DDR damals für die Bundesrepublik. 😉

    Ohne Gewalt und ohne Tote wechselte die Krim im Mai friedlich zu Russland, ohne die üblichen Blutspuren in der Zivilbevölkerung, wie sie sonst bei westlicher „Volksbeglückung“ üblich sind. 😉

    Die Ukraine könnte – anstatt Russland mit der NATO und der EU zu drohen – auch einfach zivilisiert zum Internationalen Gerichtshof im Haag gehen und gegen das Votum für Russland auf der Krim klagen? 😉

    Das hatte Serbien nach dem kosovarischen „Verfassungsbruch“ zur Unabhängigkeit auch getan. 😉

    Das Haager Gericht entschied:

    Selbstbestimmung geht vor nationalem Verfassungsrecht! 😉

    ….und die Begründung war….“sonst hätten sich die USA nie von England lösen dürfen…..“ 😉 😉

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