Mission Impossible: BKA scheitert am Laptop eines BND-Spions


Screenshot:BB
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Sie haben einen Laptop vor sich – aber sie können ihn nicht knacken: Experten vom Bundeskriminalamt und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ist es nach einem „Spiegel“-Bericht bisher nicht gelungen, das Sicherheitssystems eines Laptops des im Juli festgenommenen BND-Spions Markus R. zu entschlüsseln. R. hatte Dokumente an den amerikanischen Geheimdienst weitergegeben. 

Huffington Post

Auf dem sichergestellten Computer sei eine Wetter-App installiert. In einer ersten Vernehmung habe der R. angegeben, dass er über die App Kontakt zu seinen Auftraggebern aufgenommen habe.

Doch jetzt schweigt R. offenbar. Und es sei unklar, ob weitere Dokumente an ausländische Geheimdienste geliefert worden seien.

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3 Comments

  1. @omnibus56
    Man kann so gut wie jede Verschlüsselung knacken, sofern der Text lang genug ist. Die mathematischen Verfahren sind besonders im WW-II entwickelt und seitdem endlos verfeinert worden. Nur geht es heute einige Zehntausend Mal schneller. Damals gab oft der Überschrftenblock die entscheidende Hilfe, da immer vom Absender bestimmte Anreden und Bezeichnungen gewählt werden mussten

    Das Problem sind heute die kurzen Mitteilungen wie SMS oft mit Kürzel Kauderwelsh versetzt. Wenn dann noch der Zusammenhang fehlt worüber es sich beim Text handelt und welche Sprache bzw Dialekt es ist, dann heißt es oft nicht eindeutig lösbar.

    Welcher amerikanische NSA Analytiker weiß wohl was ein „Siech“ oder „Schnallen“(Allgäuer Bayrisch) bzw. „Dumpfbaddel“ (Holsteiner Platt) ist.

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  2. @emporda: Willst Du etwa behaupten, Du könntest jede (zumindest aber diese) Verschlüsselung knacken? Ich würde eher vermuten, dass es ganz einfach Verschlüsselungen gibt, die (gute Passphrase vorausgesetzt) auch für Geheimdienste nicht knackbar ist. (Daher auch das britische Gesetz, das die Herausgabe des Passwortes erzwingen will.)

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  3. Ich habe die Computerei als Berufsanfänger 1964 noch auf einer Zuse-23 in der TU Braunschweig gelernt und dann 38 Jahre als Konstrukteur, Planer und Architekt nie ohne Ciomputer gearbeitet

    Aus dieser Erfahrung bestätige ich:
    Wer nicht wird, wird Wirt.
    Wer auch dort nichts wird, der geht zur Polizei oder Bundeswehr

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