Ethikrat-Vorsitzende für Neufassung des Embryonenschutzgesetzes


justiz_grossDie Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Christiane Woopen, tritt wegen der rasanten Entwicklungen im Bereich der Stammzellforschung für eine Neufassung des Embryonenschutzgesetzes ein.

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„Es braucht nicht die Stammzellforschung als Einfallstor, um das Embryonenschutzgesetz auf den Prüfstand zu stellen. Aber es ist sicherlich ein Grund mehr, um über dieses Gesetz noch einmal nachzudenken“, sagte sie dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstagsausgabe).

Es heiße etwa im Embryonenschutzgesetz, dass bei der Erzeugung eines Embryos nicht beabsichtigen werden dürfe, ihn auf eine andere Frau zu übertragen, sagte Woopen. Faktisch gebe es aber überzählige Embryonen: „Da stellt sich die Frage, was man mit ihnen machen soll und darf.“

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