Wirbel um Islamgesetz: Initiative fürchtet “Beschneidungslegalisierung”


justiz_grossAufregung herrscht um den vorläufigen Entwurf für ein neues Islamgesetz: Die Initiative “Religion ist Privatsache” läuft dagegen Sturm. So befürchtet die laizistische Organisation eine endgültige Legalisierung der religiösen Beschneidung junger Männer und Kinder.

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Zudem glaubt die Initiative, dass Muslime mit dem Gesetz vor verdeckten Ermittlungen geschützt werden sollen, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung.

Ende der Beschneidungsdebatte?

Die Initiative stößt sich insbesondere an Paragraf 11 des vorläufigen Entwurfs, welcher vorliegt. “Islamische Religionsgesellschaften und ihre Mitglieder sind berechtigt, Kinder und Jugendliche durch alle traditionellen Bräuche zu führen und entsprechend den religiösen Geboten zu erziehen”, heißt es dort in Absatz 4. Dadurch solle die “ohnehin zaghaft geführte Beschneidungsdebatte” endgültig beendet werden, fürchtet Initiative-Sprecher Eytan Reif.

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