Kardinal Kasper: Keine zweite sakramentale Ehe möglich


Walter Kasper, Bild. bostonglobe.com
Mit Nachdruck unterstrich Kasper die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe. Sie gründe auf der Botschaft Jesu, und die Kirche könne dies nicht ändern. Daher sei eine zweite sakramentale Ehe nicht möglich, solange der erste Partner noch lebe.

kath.net

Der deutsche Kardinal Walter Kasper (Foto) erhofft sich von der bevorstehenden Bischofssynode einen aufrichtigen Meinungsaustausch über die Situation der Familie und die Frage eines Kommunionempfangs für wiederverheiratete Geschiedene. Man brauche keine vorgefertigten Antworten, sondern vertiefte Klärungen in einer Atmosphäre des Zuhörens; dafür habe man bis zur endgültigen Entscheidung bei der Bischofssynode 2015 ein Jahr lang Zeit, sagte Kasper der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag in Rom.

weiterlesen

2 Comments

  1. Unerklärlich, dass es noch postpupertäre Leute gibt, die dieses Kasper(le)theater mitmachen und solche Figuren wie diesen (Ober-) Kasper und sein Geschwafel ernst nehmen. Der wäre doch bei der „Augsburger Puppenkiste“ besser aufgehoben. Kleine Kinder sind ja naturgemäß von Märchengestalten eher begeistert. (In Sachen Religion bestätigen allerdings die Regeln die Ausnahmen. Da funktioniert so etwas auch bei (äußerlich) Erwachsenen.) 😉

    Gefällt mir

  2. Die Aussage betrift in der BRD 23 Mill. Katholiken, davon sind 13 Mill. verheiratet (6,5 Mill. Paare), aber nur 5 Mill. (2,5 Mill. Paare) sind kirchlich getraut. Die legalen Ehen werden in der Bilanz mit Hochzeiten jährlich 12.000 durch Scheidung weniger als Teil der 20 Mill. Singles.

    Von den 13 Mill. verheirateten interessieren sich nur 1,1 Mill für ihren Glauben, der Rest zahlt Kirchensteuer und hat mit dem heiligen Zauber absolut nichts am Hut

    Irgend etwas muss an der „Message“ des allelrliebsten Jesulein nicht ganz stimmig sein. Das erinnert einen an die FDP, mit vollmundigen Sprüchen in den Untergang

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.