Kirchenoberhaupt zweifelt an Existenz Gottes


Justin Welby, hier kurz nach seiner Inthronisation in der Kathedrale von Canterbury (Foto: Reuters)
„Gibt es einen Gott?“ Nicht gerade ein Thema, mit dem ein Geistlicher öffentlich hadern sollte. Umso weniger, wenn er Erzbischof und Oberhaupt der Kirche von England ist.

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Gerüttelt wird da an Grundfesten nicht mehr, man kommt ihnen eher mit dem Vorschlaghammer. Als würde Kanzlerin Merkel die Demokratie zu einer minderwertigen Staatsform erklären. Als würde die Queen die Sinnhaftigkeit des Fünf-Uhr-Tees in Frage stellen. Oder Flughafenchef Hartmut Mehdorn öffentlich erklären, dass der Hauptstadtflughafen BER mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu unser aller Lebzeiten seinen Betrieb nicht mehr aufnehmen wird.

Nun also hat der Erzbischof von Canterbury, immerhin das Oberhaupt der Kirche von England und das Ehrenoberhaupt der anglikanischen Kirche weltweit, ernsthafte Zweifel an der Existenz Gottes angemeldet. Aufgedrängt haben sie sich ihm offenbar in einem Moment der Kontemplation über das derzeitige Weltgeschehen. Beim Joggen mit seinem Hund.

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4 Comments

  1. Es GIBT Gott! ER existiert wirklich! Ich hatte ein Nahtoderlebnis und zwei ausserkörperliche Erlebnisse. Es gibt die andere Welt, es gibt Engel und das Leben nach dem irdischen Tod geht weiter! Gott ist hierfür mein Zeuge! Man ruft Gott nicht leichtfertig als Zeugen auf ABER diese Aussagen sind wahr!

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  2. Nun, das Leute wie er ein ziemliches Problem haben ist inzwischen weitbekannt. Aber das es bei diesem Herrn so schlimm ist, ist schon fast Besorgnis erregend. (Zum Glück ist das jedoch nicht mein Bier. 🙂 )

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  3. Es geht auch andersrum

    Ich als überzeugter Demokrat erkläre Frau Merkel zu einer minderwärtigen Kanzlerin, zusammen mit dem Gebetsschwurbler Gauck im Amt als Bundesbegrüßungsonkel und dem Edelchristern Kauderer als Organisator des christlichen Chaos im Parlament. Logisch und klar fundierter Menschenverstand ist in diesen Kreisen so wenig zu finden wie in der ewig absolut wahren Schmonzette von 390 n.C. nach gut 1 Dutzend Neufassungen bei Änderung von über 35% des Inhalts

    Ich erkläre den himmlischen Zombie, sein allelrliebstes Jesulein und den stets besoffenen heiligen Dingsbums für Auswüchse paranoider Wahnvorstellungen von Menschen, denen per Religionsunterricht das selbstständige Denken unter Androhung furchtbarer Höllenpein abgewöhnt wurde

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