Schlacht um Ain al-Arab


Bild: nationalreview.com
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Im Zuge der seit dem 15. September andauernden Angriffe des Islamischen Staats (IS) auf den nordsyrischen Kurdenkanton Kobanê sind nach der Evakuierung von mehr als 100 Dörfern über 60.000 Menschen über die am Freitag geöffnete Grenze in die Türkei geflüchtet. Im Gegenzug kamen nach Angaben der Kurdenmiliz etwa 1000 Kurden aus der Türkei in das vom Westen, Osten und Süden her attackierte Areal, um den Vormarsch der Terrorgruppe aufzuhalten.

Von Peter MühlbauerTELEPOLIS

Auch nach der Flucht von zehntausenden Menschen sollen sich im umkämpften Kanton Kobanê noch mehrere Hunderttausend Kurden und Christen aufhalten – die Hälfte davon syrische Binnenflüchtlinge. Erobern die Dschihadisten die Kantonshauptstadt Ain al-Arab, dann droht den Männern die Enthauptung und den Frauen Zwangsprostitution und Sklaverei.

Die Angriffe werden der Kurdenmiliz YPG zufolge unter anderem mit Mörsern und schweren Maschinengewehren durchgeführt, die angeblich türkische Uniformierte den Salafisten am Samstagmorgen zwischen den Dörfern Qeremox und Eny El-Bat lieferten. An an einer anderen Stelle sollen solche Lieferungen bereits am in der Nacht vom 15. auf den 16. September stattgefunden haben.

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