„Zwölf Stämme“-Aussteiger: Die Kinder mussten in einer Schlange auf ihre Prügel warten


Sekten-Aussteiger Robert Pleyer Foto: Droemer Knaur/Wolf Heider-Sawall
Er gehörte 20 Jahre zur radikal-religiösen Gemeinschaft der „Zwölf Stämme“. Bei ihnen war Robert Pleyer (45) zunächst Single-Mitglied, später Lehrer, Ehemann und Vater. Den Glaubensregeln folgend tat er seinen Kindern Ungeheuerliches an. Jetzt rechnet der Mann, der vor drei Jahren ausstieg, in einem Buch ab: Mit der Sekte und mit sich selbst.

Berliner Kurier

Die Anfang der 70er Jahre von dem Amerikaner Elbert Eugene Spriggs gegründeten „Zwölf Stämme“ leben als „Urchristen“ abseits der Gesellschaft. In Deutschland inzwischen im bayerischen Gut Klosterzimmern. Die hierarchisch organisierte Glaubensgemeinschaft betrachtet sich selbst als „bibeltreu“. „Doch wie sie mit ihren Kindern umgehen, das verstößt eindeutig gegen deren Menschenrechte“, sagt Robert Pleyer dem KURIER.

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