Eklat beim Dialog des Vatikans mit den Orthodoxen


Bild: youtube
Bild: youtube
Neue Eiszeit zwischen katholischer Kirche und Orthodoxie? In Amman ist ein Dokument geplatzt. Das Amt des Papstes bleibt ein besonders strittiger Punkt. Jetzt hat die russisch-orthodoxe Kiche auch noch ein Veto gegen ein bereits 2007 verabschiedetes Papier eingelegt.

Die Presse.com

Eine weitere theologische Annäherung zwischen katholischer und orthodoxer Kirche bleibt aus – mehr noch, es muss sogar ein Rückschritt konstatiert werden. In der jordanischen Hauptstadt Amman ist bei der Vollversammlung der Internationalen Kommission für den offiziellen theologischen Dialog ein gemeinsames Dokument geplatzt. Und: Das russisch-orthodoxe Patriarchat erhob Einspruch gegen ein Dokument, das eigentlich schon 2007 verabschiedet wurde. Nun herrscht Ratlosigkeit. Im nächsten Jahr soll ein neuer Anlauf genommen werden.

Hintergrund sind die Auseinandersetzungen über das Amts-Verständnis des Bischofs von Rom, des Papstes also. Unter dem Vorsitz des vatikanischen „Ökumene-Ministers“ Kardinal Kurt Koch und des Vertreters des Ökumenischen Patriarchats, Metropolit Ioannis, konnte nun kein Konsens über ein Papier mit dem Titel „Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Verständnis von Synodalität und Primat in der Kirche des ersten Jahrtausends“ erzielt werden.

weiterlesen