Türkischer Geheimdienst: „IS-Terror in der Türkei außer Kontrolle“


Laut Al Monitor sollen auch türkische Soldaten an der Befreiungsaktion beteiligt gewesen sein. (Foto: Flickr/ 101026-F-3682S-248 by isafmedia CC BÝ 2.0)
Der türkische Geheimdienst hat der Regierung ein Lagebericht über den IS vorgelegt. Das Papier zeigt, wie unkontrollierbar die Terrororganisation auch in der Türkei ist. Viele Türken stellen sich die Frage, warum der Islamische Staat die Geiseln gerade jetzt freigelassen hat.

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Die Organisation nutzte bislang trotz diverser Versuche, die türkische Grenze zu sichern, die türkische Infrastruktur massiv. Das türkische Grenzland wurde zum Rekrutierungsort für neue Kämpfer. Weiterhin sollen Krankenhäuser zur medizinischen Versorgung von IS-Kämpfern missbraucht worden. Aus dem Bericht geht auch hervor, dass die IS wohl auch Waffendepots auf türkischem Boden errichtet hat. Unklar bleiben auch die Umstände, unter denen die türkischen Geiseln ihre Freiheit wieder erlangt haben.

Türkischer Geheimdienst warnt vor IS

Laut dem Bericht, den die Bild zitiert, soll die IS mittlerweile verstärkt um Angehörige in der Türkei werben. Das geschehe wohl auch auf offener Straße, so der Focus. So soll die Organisation nicht nur ganz offen Spenden sammeln, sondern auch Krankenhäuser nutzen, um Verletzte zu versorgen. Für Aufsehen sorgte ein Vorfall im Juni, als ein Mann von IS-Sympathisanten umgebracht wurde, weil dieser sie auf offener Straße beschimpft haben soll.

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