Warum Tiere uns guttun, wir ihnen aber nicht


Bild: animalequality.de
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Mit der Debatte um Menschenrechte für Menschaffen ist die Diskussion um Massentierhaltung und Schlachthof-Barbarei neu entbrannt. Und mit ihr der Ruf nach anderer Ethik, mehr Moral – und einem neuen Gesellschaftsvertrag mit dem Tier.

Von Elmar SchnitzerFOCUS ONLINE

Schon wieder Zeitungs-Fotos qualvoll verendeter Schweine in einem lichtlosen Massentierstall, bestimmt für die Fleischtheke einer Lebensmittelkette, hätte sie der Tod nicht vorher lebendig aufgefressen. Bilder die schmerzen wie Schläge. Schande, die brennt wie Feuer. Aber, auch wenn es noch so weh tut: Wir dürfen unsere Augen nicht länger verschließen gegenüber der Abscheulichkeit von Massentierhaltung und Schlachthof- Barbarei , die das moralisch- ethische Korsett einer menschlichen Gesellschaft längst gesprengt haben.

Unsere Speisekarte ist zum blutigsten Stück Papier der Moderne geworden, darauf: 630  Millionen Hühner, 58 Millionen Schweine, 37 Millionen Puten, 25 Millionen Enten, 3 Millionen Rinder, 1 Million Schafe, 500 000 Gänse und 29 000 Ziegen. Macht 754 Millionen geschlachtete Nutztiere.

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1 Comment

  1. „Wir wissen nicht, woher wir kommen und wohin wir gehen, woher das Tier kommt und wohin es geht. Ob wir alle Geschöpfe Gottes sind oder Söhne und Töchter des Urknalls und ob wir nach Darwins Evolutionstheorie alle vom Affen abstammen.“ Wenn er *das* nicht weiß, sollte er mal hjemanden fragen, der was davon versteht. Meine 8jährigen Sohn vielleicht. Dann wird er u.a. erfahren, dass „wir“ naürlich nicht „vom Affen abstammen“, sondern Affen *sind*.http://antitheismus.de/archives/194-Evolutionstag-2011.html
    Ählich absurd sind auch weiter aussagen wie etwa zum „gmäßigten Tierschutz“ und „vegetatismus“; wo Tierrechte und Veganismus das ethische *Mindestmaß* sind. http://antispeziesismus.de

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