Christliche Selbstverteidigung: Die rechte und die linke Wange


Freude an der Kampfkunst, nicht aber an der Gewalt: fortgeschrittene Karateka bei einem Lehrgang in Strausberg. (Hans Wiedl, dpa picture-alliance, bearb. BB)
Freude an der Kampfkunst, nicht aber an der Gewalt: fortgeschrittene Karateka bei einem Lehrgang in Strausberg. (Hans Wiedl, dpa picture-alliance, bearb. BB)
Im Nordirak und an vielen anderen Orten weltweit sind Christen Gewalt und Verfolgung ausgesetzt. Manche greifen zur Selbstverteidigung, andere warnen davor, sich zu wehren. Über die Vereinbarkeit von Kampfkunst und christlicher Ethik und sogenannte „Gotteskämpfer“.

Von Peter KaiserDeutschlandradio Kultur

„Taufen sind selten geworden in Tur Abdin, dem Berg der Knechte Gottes. Hier im Südosten der Türkei, nahe der Grenze zu Syrien und Irak, befindet sich eines der ältesten Klöster der Welt.“

„Vor der US-Invasion lebten mehr als eine Million Christen im Irak. Mehr als die Hälfte hat das Land seitdem verlassen.“

„Die Probleme in Nigeria sind sehr vielfältig. Wir haben ethnische, soziale, und ganz besonders religiöse Probleme. Und wenn dann all diese Themen aufeinander treffen, dann entsteht ganz oft ein Pulverfass. Das wiederum führt zu großen Krisen (…) und Gewalt und Leid.“

Die Situation ist nicht neu und vielfach bekannt. Jahr für Jahr werden Christen weltweit auf vielfältige Weise drangsaliert. Mitunter werden sie wegen ihres Glaubens auch getötet.

„Wenn ein Glied leidet, leiden die anderen Glieder mit.“

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