Amerikas ärgste Terrorfeinde sind Weiße


Image: The Observer
Seit fast 150 Jahren terrorisiert der Ku-Klux-Klan weite Teile der USA. Zweimal wurde er zerschlagen, formierte sich aber wieder. Eine N24-Reportage über die Putschpläne von Amerikas Rechtsradikalen.

Von Florian StarkDIE WELT

Berichte über Schüsse und eine Messerattacke auf das Weiße Haus haben gerade wieder gezeigt, dass die größte Gefahr für die Sicherheit des US-Präsidenten aus Amerika selbst kommt. Nicht umsonst hat sich die Zahl der Drohungen gegen den Inhaber des höchsten Staatsamtes verdreifacht, seit es mit Barack Obama von einem Afroamerikaner bekleidet wird.

Für die selbst ernannten „Patrioten“ des Ku-Klux-Klans (KKK) war Obamas Wahl der ultimative Sündenfall, der mit der Niederlage der sklavenhaltenden Südstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg 1865 begann. Der amtierende Präsident der Demokratischen Partei personifiziert für die Klansleute alles, was sie für den Niedergang Amerikas verantwortlich halten: Einwanderung, Schwulenemanzipation, Gesundheitsreform. Immobilien- und Wirtschaftskrise sind der ideale Nährboden für den Klan, neue Kampfgenossen zu rekrutieren. Wie, zeigt der Informationssender N24 in seiner Reportage „USA Top Secret: Der Ku-Klux-Klan“ am Mittwoch und Donnerstag.

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