„Luthers Juden“ und ein mörderischer Hass


luther_1Martin Luthers Judenhass belastet die evangelische Kirche bis heute. Vor dem Reformationsjubiläum 2017 sorgt das brisante Thema für Kontroversen. Nun legt ein Kirchenhistoriker neue, erschreckende Erkenntnisse vor.

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Als 1938 die deutschen Synagogen brannten, konnten sich die nationalsozialistischen Brandstifter auf Martin Luther (1483-1546) berufen. Der Reformator hatte schon ein halbes Jahrtausend zuvor verlangt, jüdische Gotteshäuser anzuzünden und die Gläubigen aus Mitteleuropa zu vertreiben. Zwar wird ein direkter Zusammenhang zwischen Luthers Antijudaismus und dem Holocaust meist bestritten, doch drei Jahre vor dem großen Reformationsjubiläum ist Bewegung in die Diskussion gekommen. Diese dürfte durch Thomas Kaufmanns Buch „Luthers Juden“, das am Mittwoch erscheint, neue Nahrung erhalten.

In dem Band listet der Göttinger Kirchenhistoriker alle Äußerungen des Reformators über das Volk der Bibel auf und interpretiert sie. Selbst gut informierte Forscher dürften über manchen Befund erschrecken. Denn Kaufmann kann belegen, dass Luthers Hass durchaus mörderische Züge hat: 1535 rechtfertigt Luther die Tötung eines hessischen Juden namens Jakob aus nichtigen Gründen. Und in einer Auslegung des 109. Psalms schreibt er, nur die Unheilsverheißung des sichtbaren Leides verhindere, dass die Juden „alle auch leiblich ausgerottet sein“. Will heißen: Die Juden sollten nur deshalb am Leben bleiben, um den Christen deren Verworfenheit vor Augen zu führen.

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3 Comments

  1. Luther war ein paranoider Irrer, so wie fast alle Propheten und Eiferer des Christentums. Sein Hass gegen jede abweichende Meinung war hochgradig kriminell, was ihn für die EKD und Frau Käsmann zur leuchtenden Ikone des Lutherjahrs macht

    Martin Luther als paranoider Drecksack definiert „gerechte Kriege“: “In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.” und weiter „Denn die Hand, die das Schwert führt und tötet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand, und nicht der Mensch, sondern Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht“.

    Martin Luthers Kriegshetze steht in Schulbüchern neben der von Rudolf Heß, Hermann Göring, Joseph Goebbels und Adolf Hitler wie in “Hirts Deutsches Lesebuch” und dient den NAZIs als Vorlage zur Reichskristallnacht: „Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen…; Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, … unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören.“

    Martin Luther verdient mit 3 absolut sicheren Weltuntergängen 1532, 1538 und 1541 nichts. Die Zeugen Jehovas haben immer nur absolut sichere Weltuntergänge 1874, 1914, 1925 und 1975.
    Dem Propheten Martin Luther ist Auschwitz unbekannnt (2. Sam 12,31): „Aber das Volck drinnen füret er heraus / vnd legt sie vnter eisern segen vnd zacken / vnd eisern keile / vnd verbrand sie in Zigelöfen“. Martin Luthers Frauenhass ist paranoider Wahn als Auserwählt-Syndroms: „Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da. Frauen werden mit der Mutterschaft zum Werkzeug Gottes“.

    Zwischen den Sprüchen von Luther und den Taten der muslimen IS-Fanatiker sind die Unterschiede minimal, abgesehen von der Jahreszahl.
    Vielleicht sollte man im Lutherjahr auch die IS-Prediger feiern

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