Medienbischof setzt auf Cross- und Multimedialität


Bild: telekom-presse.at
Der Medienbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Ulrich Fischer, hat angesichts des digitalen Wandels die konfessionelle Publizistik als einen beständigen Faktor in der Medienbranche bezeichnet. Trotz der zum Teil erheblichen Auflagenverluste in den vergangenen zehn Jahren gebe es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende des Gemeinschaftswerkes der Evangelischen Publizistik (GEP) am Mittwoch in Berlin.

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So solle etwa das evangelische Magazin „chrismon“ crossmedial und multimedial weiterentwickelt werden, kündigte Fischer bei einem Festakt aus Anlass des 60-jährigen Bestehens des Fachverbandes Konfessionelle Presse an. „In all unseren Verlags- und Medienhäusern wird daran gearbeitet, zukunftsfest zu werden“, fügte der badische Altbischof hinzu. Als Beispiel für die Beständigkeit kirchlicher Publizistik verwies Fischer auf die mehr als hundertjährige Geschichte des Evangelischen Pressedienstes (epd), der sich „aller Veränderungen und Unkenrufe zum Trotz bester Gesundheit“ erfreue.

Die auf die Zukunft gerichtete Arbeit werde im Evangelischen Medienverband in Deutschland (EMVD) koordiniert, einem Dachverband mit derzeit 45 Mitgliedern. Die 13 Produkte der evangelischen Wochenpresse haben den Angaben zufolge aktuell eine verkaufte Auflage von rund 220.000 Exemplaren, die von mehr als einer halben Million Menschen gelesen werden.

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1 Comment

  1. Hallo egal wer „Kopf in den Sand“ wäre Selbstmord doch alle auch „religiös
    verzogene“ sollte leben und sterben durch Altersschwäche…………..

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