PKK-Chef Öcalan stellt Ultimatum an die Türkei


Abdullah Öcalan (1997), Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Die IS-Terrormiliz hat die kurdische Stadt Kobane fest in der Umklammerung – nun droht PKK-Chef Abdullah Öcalan der Türkei: Wenn Ankara den Grenzort im Stich lasse, drohe ein Ende des Friedensprozesses zwischen Kurden und Türken.

SpON

Der inhaftierte PKK-Chef Abdullah Öcalan setzt die türkische Regierung unter Druck: Sollte die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in der überwiegend von Kurden bewohnten syrischen Grenzstadt Kobane ein Massaker verüben, werde seine Kurdische Arbeiterpartei PKK den Friedensprozess mit der türkischen Führung beenden. „Ich rufe jeden in der Türkei, der nicht will, dass der Friedensprozess und der Weg zur Demokratie zusammenbricht, auf, für Kobane Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Öcalan.

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