Suche nach mutmaßlichen Kriegsverbrechern: Eine Liste mit 80 Namen


galerie Das Simon-Wiesenthal-Zentrum forscht weltweit nach Nazi-Tätern.
Das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Jerusalem hat Deutschland eine Liste mit den Namen von 80 möglicherweise noch lebenden Mitgliedern der gefürchteten Nazi-Einsatzgruppen übergeben.

tagesschau.de

Wie das Zentrum weiter mitteilte, werden die unter Leitung von SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich gebildeten Einsatzgruppen für die Ermordung von mehr als einer Million Juden in der Sowjetunion, in Polen und in Osteuropa verantwortlich gemacht.

Die Listen seien Justizminister Heiko Maas und Innenminister Thomas de Maizière mit der Aufforderung zur Strafverfolgung übergeben worden. Das Bundesjustizministerium teilte mit, es habe die Namen an die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg weitergeleitet.

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