Dummenfang: Mission in Dunkel-Deutschland


Foto: greifbar.net/Dennis Gelinek Das jüngste GreifBar-Projekt versucht, geistliches Leben in ein Wohnviertel zu bringen: Zum Osterfeuer am Karsamstag kommen mittlerweile rund 300 Menschen.
„Jetzt erst recht!“, dachten sich Christen in einer Gegend im Nordosten Deutschlands, wo kaum jemand in die Kirche geht. Sie erfanden einen neuen Gottesdienst ganz nach den Wünschen der Menschen, die in Greifswald leben. Die Idee funktioniert, das Projekt „GreifBar“ wächst: Mittlerweile gibt es auch Kinderprogramm und ein Krippenspiel auf dem Aldi-Parkplatz.

Von Nicole Kiesewetterevangelisch.de

„Mission“ – ein Begriff, der bei vielen Menschen ambivalente Gefühle auslöst und den Christiane Herbst aus Greifswald doch mit größter Selbstverständlichkeit im Munde führt. „Mission war mir immer wichtig, aber in dieser Gegend ist es für mich noch einmal zu einer neuen Herausforderung geworden“, sagt die 58-Jährige. 1997 ist sie mit ihrem Mann und ihren vier Kindern von Bielefeld in die kleine Universitätsstadt in Mecklenburg-Vorpommern gezogen. Ihr Mann, Michael Herbst, hatte hier den Lehrstuhl für Praktische Theologie übernommen.

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