Sterbehilfe würde „auch Jesus sicher okay finden“


Die Gäste bei Maybritt Illner sprachen über das Thema Sterbehilfe. Bild: ZDF
Die Politik will das selbstbestimmte Ende von Todkranken ermöglichen. In Maybritt Illners Talkshow stritten sich Sterbebegleiter, Ärzte, Theologen. Margot Käßmann sagte, was sie als Segen empfindet.

Von Christian DüringerDIE WELT

Ein neuer Gruppenantrag zur Sterbehilfe von Bundestagsvizepräsident Peter Hintze (CDU) und den stellvertretenden SPD-Fraktionschefs Carola Reimann und Karl Lauterbach soll es todkranken Patienten ausdrücklich erlauben, bei schwerer, unheilbarer Krankheit mithilfe eines Arztes aus dem Leben zu scheiden. Die Rechtssicherheit für Patienten und Ärzte soll in diesem Zusammenhang gestärkt werden. Im Herbst 2015 wird der Bundestag über die Vorschläge abstimmen. Am Donnerstagabend taten das bereits die Talkgäste bei Maybrit Illner.

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3 Comments

  1. Das Geheimnis der Theologie ist die Utopathie!

    Heute haben wir die KRANKHEIT als die Erscheinungsform Gottes und der anders nicht herzustellenden Gattung Mensch.
    PRO Krankheit, damit Schluss ist mit Sterbehilfe, Euthanasie, manche sagen auch schon EuthaNAZI. Pro Krankheit, das heißt, den Anderen in seiner/ihrer Krankheit annehmen. Gesundheit ist ein Hirngespinst, denn krank sind wir alle. Pro Krankheit, damit eine Welt für alle werde.
    Krankheit soll der Schlüssel sein? Und das Schloss? Wie soll das gehen? Verrückt?
    Ja, ver-rückt, raus aus der Fremde und der Entfremdung, hin zur Gattung Mensch. Das ist das Neue, und nur darum kann es ja gehen, wenn hier über Leben = Tod diskutiert wird.
    Oder hat hier niemand sonst den Eindruck, dass ihm und ihr und uns allen bald das Wasser bis zum Hals steht?!

    Wie das geht, wie aus „Nächstenliebe“ gemeinsam aktivierte Krankheitsgewissheit wird, siehe z.B. hier:
    http://spkpfh.de/Theologie_Utopathie.html

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