Für deutsche Gotteskrieger ist Syrien Reiseziel Nr. 1


Genug vom Hindukusch? Die deutsch-marokkanischen Top-Islamisten Mounir und Yassin Chouka, hier auf einer älteren Aufnahme in Pakistan Foto: Florian Flade/DIE WELT
Die Reisetrends der Dschihadistenszene sind eindeutig: Syrien ist in, Pakistan zunehmend out. Nun hat sich offensichtlich auch ein berüchtigtes Bonner Brüderpaar auf den Weg ins IS-Gebiet gemacht.

Von Florian FladeDIE WELT

Syrien ist derzeit ein äußerst beliebtes Reiseziel. Nicht für erholungsuchende Pauschaltouristen. Sondern für kampfeswillige junge Männer. Tausende radikale Islamisten aus ganz Europa haben sich inzwischen der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen. Sie ziehen mordend durch Syrien und den benachbarten Irak, töten Sicherheitskräfte, Soldaten, Journalisten und Andersgläubige, vergewaltigen und versklaven Frauen und Mädchen.

Wer das Terrorhandwerk erlernen möchte, der reist in Gebiete, die der IS kontrolliert. Mehr als 400 Islamisten aus Deutschland sollen diesen Weg bislang gegangen sein. Per Billigflug in die Türkei, mit dem Bus oder Mietwagen. Syrien ist der absolute Hotspot für angehende Gotteskrieger.

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