Atheisten werben für aktive Sterbehilfe


sterbenDie atheistische Giordano-Bruno-Stiftung wirbt seit Montag mit rollenden Großplakaten in Berlin und Frankfurt am Main für die aktive Sterbehilfe.

evangelisch.de

Mit der Aktion solle „dem klaren Votum der Bevölkerung auf ein Recht auf Sterbehilfe in der Politik und Ärzteschaft Gehör“ verschafft werden, teilte die Giordano-Bruno-Stiftung am Montag in Berlin mit. Auf den Plakaten werben unter anderen der Liedermacher Konstantin Wecker, der Schriftsteller Ralph Giordano, der Komiker Bernd Hoëcker und die Schauspielerin Eva Mattes für das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende.

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Bild: letzte-hilfe.de
Bild: letzte-hilfe.de

3 Comments

  1. „Ich bin ich und wo ich bin ist oben !“. Da kann der Rest der Welt noch so viel diskutieren oder verbieten. Was ich mit mir gegebenenfalls, zur gegebenen Zeit mache, geht ganze Völkerstämme nichts an ! Dies sollte jeder vernünftige Mensch stillschweigend für sich in Anspruch nehmen !

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  2. Ich bin Atheist und werbe nicht, denn ich habe keine „blaue“ oder „gelbe“ Pille zu verteilen, die lebendes in totes Gewebe verwandelt.

    Um mich herum mit 76 sterben fast alle weg, nur ein Bruder mit 93 samt Ehefrau ist stark eingeschänkt aktiv. Wer laufend das Elend von Bekannten und Familienmitgliedern mit Demenz und Alzheimer erlebt, der kann nicht anders als Sterbehilfe zu leisten, wo immer es geht.

    Die Diskusion der Religioten um das Leben ab wann, wie und wodurch ist komplett absurd, damit aber typisch christlich. Realität findet bei denen nicht statt. Die BRD hat um 6 Millionen Menschen über 80 Jahre, in etwa 30 – 40 Jahren erhöht sich die Zahl auf knapp 15 Millionen. Wer glaubt die Politik oder die Religionen als schmarotzende Träger von Teilen des Sozialsystems würden 6 – 9 Millioenn neue Pflegeplätze in Altenheimen mit 2 Millionen Arbeitsplätzen für Hilfskräfte schaffen, der sollte dringend einen Irrenarzt konsultieren. Alternativ kann er im Petersdom beten

    Meine ex-Schwiegermutter hatte seit 1947 durch Heirat einen holländischen Pass. Ihr Antrag mit 88 auf ein Heimplatz für pflegebedürftige Alte in Holland hat das Sozialsystem dahingehend entschieden, sie darf gerne nach Holland kommen, wenn sie jemanden findet der sie aufnimmt und der das bezahlt (um 3500 €/Monat). Genau so werden die nächsten zig Millionen Alten versorgt.

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