Kirche ja, Christus nein? Eine Replik auf David Berger


jesus_schaukelBei der Lektüre eines Artikels von David Berger („Warum schwule Priester perfekt für die katholische Kirche sind“) ereilte mich ein unschöner Verdacht, den ich schon seit einiger Zeit mit mir herumtrage.

Von Georg DietleinThe Huffington Post

Christus ja, Kirche nein – mit dieser Parole brachten Christen gerade in den 68ern zum Ausdruck, dass für sie ein Leben mit Jesus Christus auch ohne Kirche denkbar ist. Meist waren Entfremdung und Enttäuschungen der Grund für den Bruch mit der Kirche. Doch es gibt auch die umgekehrte Haltung, die sich bereits in zahlreichen kirchlichen Kreisen eingeschlichen hat: Kirche ja, Christus nein! Wer mit dieser Einstellung auch noch ein kirchliches Amt anstrebt, wird zu einer tickenden Bombe.

Die Kirche – mehr als eine weltliche Institution!

Liest man den Beitrag von David Berger, so überkommt einen der traurige Eindruck, die Kirche Christi sei nicht mehr als eine weltliche Institution wie jede andere – eben ein Unternehmen, in dem es Produkte, Kunden, Mitarbeiter und Manager gibt.

In seinem Essay für die Huffington Post bemerkt der ehemalige Religionslehrer und Dozent an der Päpstlichen Thomas-Akademie, der mittlerweile der Kirche den Rücken gekehrt hat: „Der katholische Priester ist durch den Zölibat unverheiratet, lebt in einer Männergesellschaft. Die feierlichen, monarchistischen Zeremonien und priesterlichen Kleidungen, der sogenannte Operetten-Katholizismus, wirken unglaublich anziehend auf viele schwule Männer.“ Der Beitrag Bergers gipfelt in der These: „Etwa 40 % der katholischen Priester sind homosexuell.“

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1 Comment

  1. Den öffentlichen Erlebisberichten von David Berger ist viel zu verdanken

    Ein Bericht des spanischen Kardinals Julián Herranz belegt, die Homo-Seilschaften im Vatikan reichen in die engste Umgebung des Papstes, sexuell Normale machen dort keine Karriere. Den 300-seitigen Geheimbericht liest Papst Ratzinger vor seinem Rücktritt aus „Altersgründen“. Der schwule Priester David Berger beschreibt im Buch „Der heilige Schein“ was im Vatikan real ist. Er lebt dort Wand an Wand mit seinem schwulen „Cousin“ der gar kein Cousin ist, Papst Ratzinger hat dafür deen eigenen Privatsekretär. Homosexualität ist kein Problem, sondern das Leugnen, Betrügen, Unterdrücken und deren Kriminalisierung.

    Priester informieren sich, wo man schwule Kontakte knüpft, wo die besten Strichbubies und Schwulenkneipen zu finden sind. Auf dem Monte Mario haben homosexuelle Priester für geheime Treffs Wohnungen gemietet. Die Zeiten wo Priester ohne Hose beim Sex mit Strichbubies in Parks erwischt werden, die sind vorbei. Das italienische Fernsehen berichtet in Panorama über Schwulenpartys der Priester mit einem Escort Dienst in Quartieren und Saunaclubs. Gottesdienstkongregation, Staatssekretariat und weitere hohe RKK Sektionen nutzen diese Dienste bei 500 €/Stunde intensiv. Ein Ex-Priester beschuldigt 9 RKK Kollegen und den Ex-Polizist Giuseppe Buonviso mit der Suche von Schwulen und Minderjährigen viel Geld zu verdienen. Die RKK schweigt zur Homosexualität, sie umschreibt das Problem verschämt als „von Grund auf fehlgeleitete Männerfreundschaft“.

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