Freiheitsindex 2014: Todesstrafe hat mehr Fans als Vorratsdatenspeicherung


Screenshot:BB
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Eine repräsentative Umfrage zeigt die paradoxe Wirkung der Digitalisierung auf die Deutschen: Die Angst vor Datensammlern wächst – aber auch die Bereitschaft, sich überwachen zu lassen.

SpON

Nur elf Prozent der Deutschen fänden es in Ordnung, wenn der Staat die Telefon- und Internetdaten der Bürger über mehrere Monate speichern würde, um seine Bürger möglichst gut zu schützen. Zum Vergleich: Mit verpflichtenden Gentests bei allen Bürgern, um Verbrecher schneller zu identifizieren, wären 15 Prozent einverstanden. Dass die Staatsmacht auf der Straße die Personalien von Bürgern kontrolliert, die „verdächtig aussehen“, würden 20 Prozent hinnehmen. Und knapp ein Viertel der Bevölkerung findet, der Staat dürfe die Todesstrafe für Schwerverbrecher einführen, um seine Bürger besser zu schützen. Doch die Vorratsdatenspeicherung ist als Mittel offenbar verpönt.

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1 Comment

  1. Es wäre auch mal interessant zu wissen, wieviel Prozent der Deutschen: a) normal, b) halbnormal und c) behämmert sind. 😉

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