Die Polizei hat ein eklatantes Rassismusproblem


Studie legt Defizite der Polizei im Umgang mit Migranten offen © plassen @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Laut einer aktuellen Studie hat die Polizei in Sachsen-Anhalt Probleme im Umgang mit Migranten, die Opfer oder Zeuge einer politisch motivierten Straftat geworden sind. Gerade beim Erkennen rassistischer Tatmotive gibt es Defizite, wie zahlreiche Fallbeispiele zeigen:

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Bei Sachsen-Anhalts Polizei gibt es einer Studie zufolge Defizite im Umgang mit Migranten, die Opfer oder Zeuge einer politisch motivierten Straftat geworden sind. Die Ergebnisse zeigten, dass eine mangelnde Sensibilität gegenüber Migranten bei solchen Fällen nicht von der Hand zu weisen ist, heißt es in der Untersuchung der Fachhochschule der Polizei in Sachsen-Anhalt. Sie wurde am Montagabend in Aschersleben vorgestellt.

Insbesondere gebe es bei Polizisten Defizite beim Erkennen rassistischer Tatmotive. Dies werde von den Opfern als Verharmlosung von Rassismus und Ignoranz der gesellschaftlichen Interessen wahrgenommen. Feindselige und rassistische Motive würden in Einzelfällen auch von Polizeibeamten nicht ausgeschlossen, sie stellten aber eine Ausnahme dar, ergab die Untersuchung.

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