Kein Klischee: Jungen spielen mit Autos, Mädchen mit Puppen


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Wissenschaftliche Experimente widersprechen der Gender-Theorie.

kath.net

Jungen spielen am liebsten mit Autos und Mädchen mit Puppen. Dieses Klischee stellt die Theorie des Gender-Mainstreaming in Frage. Sie besagt, dass jeder Mensch unabhängig von seinem biologischen Geschlecht wählen kann, als Mann oder Frau zu leben. Die Fixierung auf soziale Rollen, etwa als Mutter und Hausfrau, sei auf die Erziehung zurückzuführen und müsse überwunden werden. Aber wissenschaftliche Experimente mit Affen sowie Hirn-Forschungen am Menschen bestätigen angeborene Verhaltensunterschiede zwischen Mann und Frau weitgehend. Die englische Neurowissenschaftlerin Prof. Melissa Hines von der Universität Cambridge hat mit ihrer Kollegin Gerianne Alexander Tests mit Rhesusaffen und Südlichen Grünmeerkatzen durchgeführt. Sie gaben den Tieren „männliche“ Spielzeuge wie Autos, „weibliche“ wie Puppen und neutrale, etwa Bücher oder einen ausgestopften Hund. Zur Überraschung der Forscherinnen spielten die männlichen Affen vornehmlich mit Autos und die weiblichen mit Puppen. Beide Geschlechter interessierten sich auch für die neutralen Gegenstände.

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5 Comments

  1. Ich denke dass jeder genetische Unterschied Änderungen in den Präferenzen erzeugen kann. Der genetische Unterschied zwischen Männern und Frauen ist nicht klein, wieso soll es also keine statistischen Abweichungen geben? Das sagt natürlich nicht viel über den Einzelfall aus… aber die Sichtweise dass das alles NUR Erziehung ist, halte ich für genauso blind wie die Sichtweise, dass das ALLES aus den Genen hervorgeht. Extrem sind beide und beide lassen sich nicht belegen.

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  2. Ich gehe einfach mal davon aus, dass die Studie selbst, über die kath.net berichtet, sauber ist. Es klingt für mich zumindest plausibel.

    Dennoch hat das Ergebnis überhaupt keinen Einfluss auf das Leben von Männern und Frauen (und solchen bei denen die Zuordnung nicht eindeutig oder offensichtlich ist). Jeder Mensch sollte für sich wählen, welche Rolle er erfüllen und wie er leben möchte.
    Identitäten, Vorlieben und Orientierungen können nicht anhand einer Studie welche lediglich einen großen Teil von Primaten beschreibt, für individuelle Menschen festgelegt werden.
    Das wäre grausam.

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  3. Kinder werden meist von Ihren Eltern erzogen uns so bildet sich in ihren Köpfen eine Meinung!Babys und Kleinkinder haben noch keine eigene Meinung das sollten Wissenschaftler auch wissen…………..

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    1. Die sexuelle Orientierung und Identität wird weder anerzogen noch haben sie irgendetwas mit Meinung zu tun. Wäre es so, gäbe es weder homo- noch transsexuelle Menschen.
      Genauer gesagt, gäbe es vielleicht einen, nämlich den Jungen, bei dessen frühkindlicher Beschneidung etwas schiefgegangen ist und dessen Arzt die „geniale“ Idee hatte, ihn zu einem Mädchen umzuoperieren, als Mädchen aufzuziehen und weibliche Hormone zu füttern.
      Ist nur schiefgegangen. Er konnte nicht als Mädchen leben und hatte einen Selbstmordversuch unternommen, bevor seine Eltern ihn aufklärten.

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    2. Sehe ich genau so. Maßgebend ist das, womit sich die Eltern beschäftigen.

      Bei den Naandertaler haben die Kinder weder mit Feuerwehrauto oder Puppenhäusern gespielt. Aber das ist in Gottes großen Plan nicht enthalten und exisitert für kath.net nicht

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