Kein Verständnis für Xavier Naidoo


Naidoo hat vor Neonazis und Rechtsextremisten absurde Thesen vertreten Foto: naidoo records | Alexander Laljak
Xavier Naidoo ist kein Rechtsextremer, vertritt aber absurde Positionen der rechts- und linksextremen Szene. Dass ausgerechnet Christen ihn in Schutz nehmen, ist unerträglich.

Von Moritz Brecknerpro Medienmagazin

Naidoo ist kein Nazi und kein Rechtsextremist, aber damit enden auch die positiven Dinge, die es über sein jüngst geäußertes politisches Weltbild zu sagen gibt. Schon vor Jahren vertrat er im Fernsehen die Ansicht, Deutschland sei ein unfreies und besetztes Land. In verschwörungstheoretischen Kreisen wird dies zur These gesteigert, Deutschland sei kein souveräner Staat, das deutsche Reich existiere noch immer. Vor Anhängern solcher Behauptungen hielt Naidoo am 3. Oktober eine kurze Rede, in der er andeutete, hinter den Anschlägen vom 11. September 2001 stecke eine Verschwörung. Bekleidet mit einem „Freiheit für Deutschland“-Shirt klagte er über US-Stützpunkte und verglich sich und die Versammelten mit Gandhi, der gezeigt habe, wie ein einzelner Mann die geltenden Verhältnisse zum Umsturz bringt. Vor Naidoos Auftritt wurde erklärt, die „Staatssimulation“ Deutschland habe keine Regierung, sondern eine Verwaltung, die unter Kontrolle der Alliierten stünde.

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