Schleswig-Holstein: Kein Gottesbezug—Gottesknechte jammern


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Dodo Torsten Albig, Ministerpräsident
Schleswig-Holsteins neue Landesverfassung wird keinen Gottesbezug in der Präambel haben. Zwei Gesetzesvorschläge mit Bezug auf Gott fanden am Mittwoch im Kieler Landtag nach zweieinhalbstündiger Debatte keine Mehrheit.

evangelisch.de

Mit großer Mehrheit angenommen wurde dagegen ein gemeinsamer Entwurf ohne Gottesbezug von CDU, SPD, Grünen, FDP, Piraten und den Abgeordneten des SSW. Von den 66 anwesenden Abgeordneten stimmten 61 zu, drei votierten dagegen. Es gab zwei Enthaltungen. In ersten Reaktionen bedauerten die evangelische Nordkirche und die katholische Kirche die Entscheidung.

Abgelehnt wurden die beiden Anträge mit Gottesbezug, darunter ein Entwurf der CDU-Fraktion. Hier stimmten 29 Abgeordnete zu, 35 votierten dagegen bei zwei Enthaltungen. Auch ein gemeinsamer Antrag von einzelnen Abgeordneten von CDU, SPD, Grünen und SSW fand mit 33 Ja und 33 Nein-Stimmen nicht die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit. Mitinitiator war hier der Grünen-Politiker Andreas Tietze, der auch Präses der Nordkirchen-Synode ist.

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2 Comments

  1. Warum klammern sich „Christen“ so an die Landesverfassung. wenigstens ist in dieser Verfassung davon nichts mehr vorhanden. in einer Zeit wo wir in unseren Amtsräumen oder Klassenzimmern Kruzufixe abhängen müssen, ist dafür auch in der Verfassung kein Platz. Niemand hindert Christliche Vereine weiterhin gutes zu tun. ich habe in keinem Geschichtsbuch der Christen (Bibel) gelesen das jesus gesagt hätte , na gut die wollen nicht lassen wir es halt bleiben.

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