Mein Leben, mein Sterben, meine Entscheidung


Bild: letzte-hilfe.de
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Die gesetzliche Sterbehilfe muss neu geregelt werden. Edgar Dahl plädiert für das Recht auf Sterben in Würde.

Von Edgar DahlSpektrum.de

Im Herbst 2015 will der Bundestag über eine neue Regelung der Sterbehilfe entscheiden. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob es eines Gesetzes bedarf, das die organisierte kommerzielle Sterbehilfe strafrechtlich verbietet. Mit der „organisierten kommerziellen Sterbehilfe“ ist die vom ehemaligen Hamburger Justizsenator Roger Kusch gegründete Organisation „Sterbehilfe Deutschland e.V.“ gemeint. Diese Sterbehilfeorganisation hatte ihren Mitgliedern in der Vergangenheit eine Beihilfe zur Selbsttötung gegen eine Gebühr von 6000 Euro angeboten.

Die Behörden konnten gegen Roger Kuschs viel geschmähte „Geschäfte mit dem Tod“ nichts unternehmen, da die Beihilfe zur Selbsttötung nach deutschem Recht straffrei ist. Dies soll sich jetzt ändern. Zwar geht die deutsche Strafrechtsdogmatik weiter davon aus, dass die Beihilfe zu einer Tat nur dann strafbar sein kann, wenn es sich bei ihr auch um eine Straftat handelt; doch wenn es nach dem Willen von Gesundheitsminister Hermann Gröhe geht, soll im Fall der Beihilfe zur Selbsttötung nun eine Ausnahme gemacht werden.

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2 Comments

  1. @Rolo
    Du übersieht dabei die bis zu 25% Religioten der Menschheit. Die Erkenntnis aufs falsche Pferd gewettet zu haben, die erreicht die Typen nicht mehr. Die Gehirnzellen sind da alle schon tot

    Der US-Staat Idaho schreibt Eltern per Gesetz vor mit kranken Kindern einen Arzt aufzusuchen, anstatt wie üblich durch Gebete das Kind zu „heilen“. Kinder erkranken oft an Mumps, Röteln, Masern, Lungenentzündung, Vergiftung, die Gebete der Eltern überleben sie selten, während Antibiotika Tabletten ihr Leben rettet.

    Verdummbibelte Abgeordnete wie Christy Perry stimmen gegen das Gesetz, für sie leben die toten Kinder ewig glücklich in Gottes Paradies. Diese Vollidioten können es gar nicht abwarten ins Paradies zu aufzusteigen. Die Musels machen das mit einer Sprengstoffweste, damit jeder dann seine 72 Junfrauen vernaschen kann.

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  2. Jeder stirbt seinen eigenen Tod. Da können alle Anderen noch so viel gescheit oder dumm labern. Das ist jedermanns intimste und ureigenste Angelegenheit. Leider scheinen die „Dummschwätzer in dieser Angelegenheit“ nicht fähig zu sein zu erkennen, dass irgendwann auch für sie eine Entscheidung anstehen könnte. (Das wäre dann der Moment wo sie vielleicht feststellen müssten, dass ihnen keiner, auch kein himmlischer Zombie, mehr weiterhelfen kann.)

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