Verfassung ohne Gottesbezug: Pfaffen wollen Volksentscheid


DerverzweifelteJesusMehr Transparenz, Minderheitenschutz und Bürgerrechte: Der Landtag in Kiel beschließt eine stark reformierte Landesverfassung. Ein Gottesbezug in der Präambel findet nach einer Grundsatzdebatte trotz Werbens von Regierungschef Albig keine Mehrheit.

Von Wolfram HammerLNOnline

Schleswig-Holstein hat eine neue Landesverfassung. Der Landtag segnete sie gestern mit 61 von 66 Stimmen ab. Die Bindung der Politik und Politiker an eine „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ taucht darin allerdings nicht auf. Im Plenum fand sich gestern keine Zweidrittelmehrheit für einen Gottesbezug in der Präambel. Nur 33 Abgeordnete stimmten dafür. Jetzt wollen erste Kirchenvertreter den Weg der Volksinitiative gehen – und damit ausnutzen, dass die neue Verfassung auch die Hürden für die direkte Demokratie deutlich senkt.

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1 Comment

  1. Was in dem überwiegend protestantischem Bundesland rauskommt, das kann man seit 1996 nachlesen

    Pfarrer Klaus Peter Jörns befragt 1996 evangelische Pfarrer nach ihren Glaubensinhalten:
    13 % glauben an die ewig wahre theologische Aussage der Erbsünde
    33 % halten die Heilige Schrift für heilig vom Heiligen Geist diktiert
    33 % glauben an das Jüngste Gericht und die Hölle
    43 % glauben an die Allmacht Gottes als den einzig wahren Gott
    65 % sehen Jesus als lebenden Untoten (Zombie) und realen Gott

    Die Gottesschwurbler glauben den Scheiß selber nicht, den sie jeden Sonntag verkünden. Aber der Job ist gut bezahlt für jemanden, der nichts Reales gelernt hat vergeichbar mit den Märchenerzählern auf einem arabischen Markt

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