Veganes Hundefutter: Gemüse und Tofu statt Knochen


Bild: Wikimedia Commons/alfa88papa (CC-BY-SA 3.0)
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Auf tierische Lebensmittel zu verzichten ist nichts Exotisches mehr. Doch manche Veganer ernähren nicht nur sich, sondern auch ihre Haustiere vegan. Der Handel reagiert schon darauf.

Von Anna Ringle-Brändlistern.de

Wenn Leila nach einer Wurst schnappt, dann ist es nicht einfach ein gewöhnliches Wiener Würstchen. Sondern Tofuwurst. Karotten sind bei dem Mischlingshund auch hoch im Kurs. Der adoptierte Straßenhund aus Rumänien lebt wie sein Potsdamer Frauchen seit Jahren vegan. Auf Leilas Speiseliste stehen unter anderem noch: Birnen, Nüsse, Linsen, Reis und vegane Tierfuttermischungen, die Marion Abels zukauft. Die 42-Jährige will damit ein Zeichen gegen die Fleisch- und Milchindustrie setzen. Der Handel hat die Zielgruppe vegan lebende Haustiere längst für sich entdeckt.

900 000 Deutsche ernähren sich vegan, gibt der Vegetarierbund Deutschland an, der sich bei seinen Angaben auf Studien stützt. Sie essen nicht nur wie Vegetarier kein Fleisch, sondern auch keine Tierprodukte wie Milch, Eier oder Honig. Die Zahl der Veganer sei stark steigend, sagt Pressesprecherin Stephanie Stragies. „Immer mehr Menschen werden gleich vegan und machen nicht erst einen Umweg über das vegetarische Leben.“ Mit den Veganern wächst offenbar auch die Zahl der Haustiere, die vegan leben. Wie viele es sind, ist aber unbekannt.

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1 Comment

  1. Ich kann nur die Meinung unserses Hundes widergeben, der ißt am liebsten Fisch. Von Ölsardinen über gebratene Forelle, Seehecht usw.
    Was ihm Problme macht sind Gewürze, also wird ihr Anteil nie gewürzt

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