Mit Vorhaut bist du kein richtiger türkischer Mann


beschneidung2012 stritten Politiker und Juristen über religiöse Beschneidungen: Jetzt reden türkische Männer über ihre eigene Erfahrung. Manchmal spielt Erpressung durch dominante Frauen eine Rolle.

Von Igal AvidanDIE WELT

Ein ruhiger Silvesterabend in einer Geburtsstation eines Berliner Krankenhauses. Die türkischstämmige Ärztin schenkt für sich und für die blonde, laszive Krankenschwester Schwenzer bereits Sekt ein. Doch bald ist es mit der ruhigen Nacht vorbei. Ein junger sportlicher Macho in Unterhemd schiebt die hochschwangere Frau Ela mit dem Rollstuhl herein. Auch er trägt einen Namen, der bereits alles sagt: Abraham B. Schneider. Gleich stürzt auch sein Schwager herein, der elegant gekleidete Immobilienmakler Mohammed Habibi Nassir. Noch bevor der Junge zur Welt kommt, fordern beide – von Elas dominanter türkischer Mutter Elif massiv gedrängt –, dass der Junge beschnitten wird. Als dessen Vater Christian Eichelmann, der chaotische Gutmensch mit den kurzen roten Ballonhosen, endlich eintrifft, muss er sich immer heftiger gegen finanzielle Verlockungen und regelrechte Erpressungen seiner Verwandten zur Wehr setzen. Denn als einziger gebürtiger Deutscher der Familie muss er allein „den letzten Schutzwall Europas verteidigen“ und zugleich die „Unterdrückung der deutschen Mehrheitsgesellschaft“ abwehren.

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2 Comments

  1. Der all-mächtige all-wissende himmlische Zombie hat mit seiner perfekten Schöpfung Scheisse gebaut. dem Pfusch sind die Genitalien nachzuschnitzen

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    1. Als der Heilige Geist etwa 600 Jahre vor seiner eigenen Erfindung den Analphabeten der Bronzezeit das ewig wahre Buch zum mitschreiben diktierte, da hätte er nur ein Wort über Hygenie an den Genitalien verlieren müssen, plus sich gelegentlich die dortigen Mitbewohner – sprich Filzläuse – entfernen – aber nein, der Heilige Geist war selber ein ständig besoffener stinkender Drecksack als Kind seiner Zeit

      Dann hätten die Menschen nicht bis ins Industriezeitalter hinein ihren penetranten Gestank nach Hyäne durch viel Parfüm und Puder überdecken müssen. Es dauerte noch bis zu Dr. Ignaz Semmelweiß in Wien, der als erster um 1860 die gesundheitlichen Gefahren durch Bakterien und Mikroben mangels Hygiene erkannte (Viren kannte man noch nicht)

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