Bundesamt kritisiert Kirchen wegen steigender Kirchenasyl-Zahlen


Screenshot: BB
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Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Manfred Schmidt, kritisiert die Kirchen wegen der steigenden Zahl von Kirchenasylen.

Von Jutta Olschewski und Daniel Staffen-Quandtevangelisch.de

Man stelle das Instrument Kirchenasyl nicht generell infrage, sagte Schmidt dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Nürnberg. Allerdings gehe es in etlichen Fällen nicht mehr um den Einzelfall, sondern um eine abstrakte Infragestellung des Dublin-Verfahrens. Das sei vor Jahren noch anders gewesen.

Den Dublin-Verordnungen zufolge müssen Flüchtlinge in dem Land der Europäischen Union, über das sie in Europa einreisen, auch Asyl beantragen. „Wenn jemand ins Kirchenasyl geht, umgeht er damit die vom Gesetz verlangte Überstellung in das EU-Land, in dem er zuerst europäischen Boden betreten, beziehungsweise Asyl beantragt hat“, sagte Schmidt. Deshalb lote seine Behörde nun die rechtlichen Möglichkeiten aus, die steigende Zahl von Kirchenasylen einzudämmen. Es sei bemerkenswert, wenn das Instrument Kirchenasyl „eine generelle Systemkritik generieren soll“.

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1 Comment

  1. Politiker kritisieren…mit Händen in der Tasche!……………….aber bitte nicht böse sein,sie sind halt so………………….

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