Vatikan: Scheinheiliger Schlag ins Gesicht von Schwulen und Lesben


Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
So frustrierend es für diejenigen ist, die lange darauf gehofft und hingearbeitet hatten: An der Position des Vatikans zu Homosexuellen hat sich gar nichts verändert. Jetzt über den Vatikan zu jubeln ist ein Schlag ins Gesicht homosexueller Menschen.

Von David BergerThe Huffington Post

Einem „Erdbeben“ gleich sei das, was derzeit aus dem Vatikan an Verlautbarungen zum Thema Schwule und Lesben komme, urteilt die „Süddeutsche“ – im Ton ganz ähnlich äußern sich alle großen Medien bis hin zu allen möglichen Homo-Blogs: Man kann fast den Eindruck gewinnen, die katholische Kirche habe sich über Nacht zur homo-freundlichsten Institution weltweit gewandelt.

Bei der Frage, was da nun revolutionär sei, müssen die meisten dieser Medien aber schon passen. Man beruft sich dann auf so Diffuses wie einen „sich andeutenden Klimawandel“, auf die Tatsache, dass die katholische Kirche nun Schwule und Lesben „willkommen heiße“.

Die etwas genauer hinschauen, müssen dann doch eingestehen, dass sich nichts Wesentliches geändert hat: „Die römisch-katholische Kirche verurteilt homosexuelle Handlungen und lehnt die gleichgeschlechtliche Ehe ab. In dem Dokument gibt es… keine Hinweise, dass sie von dieser Haltung abrückt.“ So die SZ ganz nebenbei in ihrem Jubelartikel.

weiterlesen

3 Comments

  1. Weshalb regt man sich auf ? Im „Leute verarschen“ ist der Klerus seit jeher unschlagbar. Wer sich also gerne verarschen läßt, braucht denen doch auch weiterhin nur die Stange zu halten. 😉

    Gefällt mir

  2. ja es gibt halt das „offene Wort“ und die Gedanken und handeln die dem entgegen stehen!…………..

    Gefällt mir

    1. Das offene Wort ist verboten, denn es enthält immer Abweichungen vom einzig wahrem Glauben – den einzig der Vatikan Popanz auslegen darf

      Der RKK Großinquisitor Ratzinger droht 1990 schon fast all-wissend:
      „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der hat einen persönlichen Defekt, eine mangelhafte persönliche Heiligung, ein ungenügend gebildetes Gewissen, eine sündige Verfasstheit, eine auf Vorurteilen beruhenden Geist der Kritik und huldigt der Untreue gegen den Heiligen Geist.“

      Die RKK Realitätsleugnung ist absolut, der paranoide Wahn als raffinierte Trugbilder ist nicht durch Fakten zu widerlegen. Religioten akzeptieren jeden Gotteshumbug, Fakten überfordern sie geistig total, weil die Realität in ihrem Weltbild nicht vorkommen darf und Erklärungen dazu Blasphemie sind. Für RKK Religioten ist per Dogma No.381 der Dienst in gerechten Kriegen unverzichtbar um Zombies ewige Gnade irgendwann im Nirgendwo zu genießen. Zweifler und Ungläubige trifft sofort die grauenhafte Höllenpein, besonders wenn sie sich auf die satanischen Menschenrechte berufen.

      Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.