Wenn Glaube aufdringlich wird


Bild: SAT1.NRW
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Was ist so verlockend daran, anderen vorzuschreiben, wie sie die Welt zu glauben haben? Die evangelische Theologin Gesine Palmer wehrt sich gegen missionarischen Eifer und aggressive Intoleranz.

Von Gesine PalmerDeutschlandradio Kultur

Manchmal reicht es wirklich. Das Wort „Religion“ will ich dann nicht mehr hören. Weder positiv noch negativ. Ich will nicht mehr hören, dass ohne Religion das menschliche Leben keinen Sinn habe. Und ich will nicht mehr hören, dass die entfesselten Raubmörderbanden, die den mittleren Osten terrorisieren, halt noch keine Aufklärung hinter sich hätten.

Weder will ich mich zu Keuschheit, Armut und Gehorsam nötigen lassen, um mir das Himmelreich zu sichern. Noch will ich mir erzählen lassen, es sei ganz in Ordnung, zu entscheiden, was lebenswert ist und was nicht. Weder will ich mich im Namen eines Gottes unter die Burka zwingen lassen, noch im Namen der Aufklärung das Menschenmachen neu erfinden.

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2 Comments

  1. Ein Disput mit Religioten ähnelt dem mit Dementen oder Alzheimer Kranken, deren Gehirn krasse Ausfälle hat. Die Wahngeschädigten werden ohne Grund agressiv, sie prügeln auf Mitmenschen ein, mauern Nachbarn Türen und Fenster zu, verbreiten Gerüchte ohne Fakten, zerstören blindwütig Eigentum, führen nichtige Prozesse, rufen zu Mord und Vernichtung Ungläubiger Dritter auf. Mit den Gehirnausfällen sind sie nicht mehr gesellschaftsfähig, ihre Welt ist eine parasitäre Parallel-Gesellschaft, die ständig Sonderrecte fordert. Dort sind Bildung und Wissen stark eingeschränkt, Kritik am Gotteshumdug ist verboten, die Oberhirten treiben die Gläubigen in gerechte Kriege, Ethnozide, Gewalt und Mord, was dann als „moralisch“ gilt.

    Staaten wie der Vatikan, Polen, Ukraine, CSSR, Sowjetunion, Weißrussland, Saudi-Arabien, Süd-Afrika lehnen die Menschenrechte von 1948 und die EU Menschenrechtskonvention ab. Ungläubigen und Abweichlern wird die freie Rede und Schrift untersagt; der Job gekündigt; die Ehe verboten; die Kinder gestohlen, verkauft, sterilisiert oder sexuell missbraucht. Gläubige sind durch intensiven „Brainwash“ obrigkeitshörig und geistig beschränkt, ihre Denkweise ist zu unflexibel um Fakten frei vom ewig wahren Gotteshumbug zu analysieren, Schlüsse zu ziehen und daraus für ihr Leben etwas Positives gewinnen. Glaube bedeutet zwangsläufig fehlende Kritikfähigkeit, die Absurditäten des Gotteshumbugs sind für Religioten nicht diskutierbar.

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