Zeit befragt ihre Leser zur Religion


Die offiziellen Umfragen sind frappierend. Die Wochenzeitung Die Zeit befragt ihre eigenen Leser zum Thema Kirche und Religion Foto: lightpoet|fotolia
Geht die Religion in Deutschland zurück? Was heißt es, gläubig zu sein? Leidet Deutschland an Religionsschwund? Ist auch Atheismus eine Religion? Genau diesen Fragen möchte die Wochenzeitung Die Zeit näher auf den Grund gehen – und befragt dazu ihre Leser.

pro Medienmagazin

Die Ergebnisse aktueller Umfragen sind frappierend: sowohl Protestanten als auch Katholiken messen ihrer Kirche kaum noch Bedeutung bei. Wenn sich die Zahlen verfestigen, dann gehören Christen in Deutschland bald zur Minderheit. Die Zeit möchte wissen, ob dies zwangsläufig dazu führt, „dass die Menschen nichts mehr mit Religion zu tun haben“.

Gesucht werden Geschichten über den Glauben, „erzählt von Lesern, die einen individuellen Zugang dazu haben“. Auf der Internetseite stellt Die Zeit schon einige exemplarische Fragen: Haben Sie durch ein bestimmtes Erlebnis zum Glauben gefunden oder ihn verloren? Haben Sie Klostererfahrung?

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2 Comments

  1. Nach der Neuordnung der Seelsorge sorgt jetzt 1 Priester für max.14 alte Gemeinden ohne persönliche Kontakte, ältere Gläubige oft behindert ohne Auto bleiben weg. Die Priesterschaft ist total überaltert und teilweise nur zu 50% besetzt. Trauungen nehmen um 66% ab, für Ehepartner ist die RKK Dogmatik absurd, laut Katechismus gelten sie sogar als schwachsinnig. Nach einer Omni Quest Umfrage von 2010 glauben weit unter 20% an eine Aufklärung des sexuellen Missbrauchs, für 73% ist das der zölibatäre Priester verantwortlich. Die Mehrheit sieht die RKK als korrupt und moralisch total versaut an, den Kinderfickern im Talar ist jegliche Menschlichkeit fremd, nur Eigennutz und Geld zählen. Es Bedarf einiger Gebete eine Schuld zu sühnen, die nach Kardinal Lehman geldgierigen Kirchenopfer sind alle selber schuld und der Kinderficker beginnt lustig von vorne. Die demographische Entwicklung und die Abwahl vom „Brainwash“ im Unterricht beschleunigt den Niedergang, das sind nur die Symptome einer Inhaltskrise. Besonders alte Menschen entfernen sich nach dem intensiven Berufsleben vom penetrant verlogenen Gotteshumbug. Die Glaubenspräsentation ohne überzeugende Inhalte, oft der einzige soziale Kontakt alter Menschen, wird durch das anonyme Fernsehen ersetzt.

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