US-Erzbischof Chaput: Gesamt der Synodenbotschaften ‚konfus‘


Charles Chaput, Bild:Zimbio.com
Charles Chaput, Bild:Zimbio.com
Prominentester Kapuziner Amerikas übt scharfe Kritik an Debatten der Bischofssynode: Aus dem Gesamt der Berichte über die Synode trete „eine konfuse Botschaft“ hervor, „und ich denke, Verwirrung ist etwas, was vom Teufel kommt“.

kath.net

Der Erzbischof von Philadelphia, Erzbischof Charles Chaput, hat scharfe Kritik an den Debatten der vatikanischen Bischofssynode geübt. Chaput ist Gastgeber von Papst Franziskus im September 2015 beim katholischen Weltfamilientreffen in der pennsylvanischen Metropole. Chaput, ein Kapuziner, hatte nicht an der Synode teilgenommen. Er ist ein prononcierter Kritiker der US-Gesundheitsreform und der Legalisierung der „Homo-Ehe“.

Bei einer von der US-Zeitschrift „First Things“ veranstalteten Vorlesung in New York sagte der Erzbischof laut „Washington Post“ (Mittwoch), er sei „sehr beunruhigt“ von den vatikanischen Diskussionen über die Lehren der Kirche zu Homosexualität und wiederverheirateten Geschiedenen. Aus dem Gesamt der Berichte über die Synode trete „eine konfuse Botschaft“ hervor. „Und ich denke, Verwirrung ist etwas, was vom Teufel kommt“, so Chaput.

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