An der Sexualität retardieren die Bibel-Frommen


Handschellen mit Plüschfütterung Foto: Joe Wolf, flickr | CC-BY-SA 1.0
Ein Schulbuch für Sexualerziehung vermischt bei manchen Aufgaben religiöse Gegenstände wie Bibel und Kruzifix mit Dildos und Handschellen. Dieser Mix von Religion und Sex ist ein bewusster Teil der „Gender-Ideologie“, erklärt ein Experte.

pro Medienmagazin

Eheringe, Handschellen, Vibrator, Lederpeitschen, Herren-Tanga, Kopftuch, Kreuz und Bibel, Teddybär und weiteres Sexspielzeug. Aus diesen Gegenständen sollen Jugendliche um das 14. Lebensjahr Dinge auswählen, die für sie unbedingt zur Sexualität dazugehören. Auf die Frage, was nach dem Ende einer Beziehung gegen den Trennungsschmerz helfen könne, sollen die Jugendlichen unter anderem zwischen Schokolade, einem Gebetskreuz und einem Dildo wählen.

„Die Kombination aus religiösen Utensilien und Sexspielzeug entspringt dem Denkmuster des Gender Mainstreaming“, erklärt dazu der Jugendforscher Martin Voigt am Donnerstag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er zitiert aus einem Buch der Journalistin Dale O’Leary, die 1995 auf der UNO-Weltfrauenkonferenz beobachtete, wie das Konzept des Gender Mainstreaming verabschiedet wurde.

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2 Comments

  1. Nicht die Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität ist das Hauptproblem, sondern dass ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder Gender Mainstreaming auch zu sein scheint. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert wird. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib) mit der Folge von Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen durch Fremdbetreuung. Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 5. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5]

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