Dieter Nuhr wegen Islamsatire angezeigt


Dieter Nuhr, Bild:deutsche-kabarettisten.de
Der Kabarettist Dieter Nuhr bekommt es wegen ironischer Bemerkungen zum Islam mit der Justiz zu tun.

evangelisch.de

Ein Osnabrücker Muslim hat Anzeige gegen den Künstler erstattet, wie ein Polizeisprecher am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. Der Vorwurf lautet „Beschimpfung von Bekenntnissen und Religionsgesellschaften“. Das Strafgesetzbuch sieht dafür Gefängnis bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.

Nuhr hatte mit seinen Auftritten wiederholt Proteste unter Muslimen ausgelöst. In einem Youtube-Video, in dem mehrere Auftritte des Kabarettisten zusammengeschnitten sind, sagt er über das islamische Frauenbild: „Im Islam ist die Frau zwar frei, aber in erster Linie frei davon, alles entscheiden zu müssen.“ Lacher erntet er auch mit dem Satz: „Wenn man nicht wüsste, dass der Koran Gottes Wort ist, könnte man meinen, ein Mann hätte ihn geschrieben.“ Darüber hinaus äußert er sich in vielen Szenen satirisch-ironisch über radikale Islamisten wie Osama bin Laden.

6 Comments

  1. Was ist an der Wahrheit eigentlich blasphemisch ? Weshalb sollte Satire vor dem Islam zurückhaltender sein als anderen Religioten gegenüber ? Wenn einem Muselmann unsere Kultur nicht passt, o.k., kein Mensch zwingt ihn bei uns zu leben und kein Schwein weint ihm nach wenn er die Fliege macht. Ich jedenfalls, möchte in der deutschen Kulturszene auf keinen Fall auf intelligente Satire, wie u.a. von Dieter Nuhr dargeboten, verzichten. Und nebenbei bemerkt, noch ist dieses Land mein Kultur- und Heimatland !

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  2. @Mr.MIR , gerne doch,am Sonntag huldige ich dem FSM wieder,mit einer leckeren Tomatensoße,Oliven und Käse.

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  3. Nicht nur Muslime – auch Bayrische Katholiken – wollen Gotteslästerung – Blaspemie genannt – wieder strafbar machen. „Für diese Forderung erntet der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick scharfe Kritik.“ Schick tat so, als sei das auch nicht nur ein dringendes Anliegen seines katholischen Gottes – oder dessen messianischen Sohnes – sondern auch für andere Götter ein dringender Bedarf. 😉 😉

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/vorstoss-gegen-gotteslaesterung-bamberger-bischof-fordert-anti-blasphemie-gesetz-1.1429219

    Der Paragraf StGB 166 reicht gegen den öffentlich-rechtlichen Hofnarren Nuhr nicht aus; der tritt ja für die Meinungsfreiheit ein. Wenn Nuhr -ohne Einladung- beim Freitagsgebet Klamauk machen wollte….oder bei der Messe im Heilje Kölner Dom auf die Kanzel 😉 …würde der Para 166 StGB greifen. 😉 😉

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  4. so sind Muslims nun auch schon gegen Satiere!?Ziemlich primitiv und ohne Chance juristisch dagegen anzugehen!
    Ein Zeichen auch das dieser Glaube bzw. die Vorredner kaum verstehen was „un“ ist hierzulande……………….

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