Menschenrechtsgericht verurteilt Deutschland


justiz_grossVerdeckte Ermittler heuern einen bis dahin völlig unbescholtenen Bürger an, ein Drogengeschäft zu organisieren. Als er einwilligt, wird er verhaftet – und kommt für Jahre hinter Gitter.

evangelisch.de

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat Deutschland wegen unfairer Behandlung eines angeblichen Drogenhändlers verurteilt. Der Mann war 2007 von verdeckten Ermittlern angesprochen worden, die sich über ihn Kontakte in Kreise der organisierten Kriminalität im Raum Aachen verschaffen wollten. Der Mann, ein Gastwirt, war zu diesem Zeitpunkt keiner Straftat verdächtig. Die Fahnder überredeten ihn jedoch, für sie ein bestimmtes Drogengeschäft zu organisieren – woraufhin der Wirt mitsamt den eigentlichen Verdächtigen verhaftet und zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde.

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1 Comment

  1. Der modus operandi dieses Pseudoverbrechens stammt bestimmt aus einem Handbuch der US Amerikanischen Polizei. Bei uns ist es hoffentlich ein Einzelfall? 😉
    So werden in den USA planmässig „Terroristen“ und „Drogenringe“ unter der Aufsicht der Polizei gebascken um die privatisierten Gefängnisse schneller zu füllen. 😉
    Bravo, dass der EGfM in Strassburg dies immer noch als Menschenrechtsverletzung durch die Bundesrepublik brandmarkt. 😉

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