Oben-ohne-Protest im Kölner Dom kommt vor Gericht


femen_kölnDas Amtsgericht Köln hat das Hauptverfahren gegen die inzwischen 21-Jährige eröffnet – Die Staatsanwaltschaft Köln hatte im Sommer gegen die in Hamburg lebende Frau Anklage wegen Störung der Religionsausübung erhoben

kath.net

Wegen ihres Oben-ohne-Protests beim Weihnachtsgottesdienst im Kölner Dom muss sich eine Femen-Aktivistin nun vor Gericht verantworten. Das Amtsgericht Köln hat das Hauptverfahren gegen die inzwischen 21-Jährige eröffnet, wie Gerichtssprecher Marcus Strunk am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Köln mitteilte. Die Hauptverhandlung sei auf den 3. Dezember terminiert. Bislang sei nur dieser eine Verhandlungstag angesetzt; Zeugen seien nicht geladen. Die Staatsanwaltschaft Köln hatte im Sommer gegen die in Hamburg lebende Frau Anklage wegen Störung der Religionsausübung erhoben.

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1 Comment

  1. Pussy-Riot auf Rheinisch. 😉

    Wenn die russische Justiz sich die drei Mädels aus der Erlöserkathedrale in Moskau vorknöpft ist der publizierte Unmut bei uns besonders gross. 😉

    Das Mädel aus dem Kölner Dom bekommt es mit dem Paragraf 166 StGB zu tun, der mit einer Höchststrafe von bis zu 3 Jahren aufwartet. 😉

    Das einzig lustige daran, das Kölner Mädel wird nun mit dem selben Tatbestand konfrontiert, wie eine solche Tat in Russland nach sich ziehen würde; denn Putin hat das neue russische Gesetz für solch eine Tat, nun 1:1 aus dem Paragraf 166 des deutschen StGB übernommen, um in Zukunft den deutschen „Wind“machern, denselben aus den Segeln zu nehmen. 😉

    Mal gespannt, ob unsere „Qualitätspresse“ zur Verteidigung des Mädel aus dem Kölner Dom mit seiner Forderung „Gott ist eine Frau“ auch so lautstark wird, wie bei den russischen Pussy Riot in Moskau, die offensichtlich sogar für den Auftritt in Moskau den „Segen“ des damaligen US Botschafter McFaul in Moskau hatten, also direkt aus dem amerikanischen Himmel für Menschenrechte gedeckt wurden ? 😉 😉

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