Hannelore Krafts Vergottung


Foto: dpa/Federico Gambarini Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD).
Ohne Martin Luthers Begriff des Gewissens sei die freiheitliche Demokratie undenkbar, sagte die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin. Die Kirche habe nach wie vor eine zentrale Funktion bei gesellschaftlichen Debatten.

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Das 500. Jubiläum der Reformation im Jahr 2017 darf nach Ansicht der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) nicht nur eine Gedenk- und Erinnerungsfeier sein. Das Datum sei auch eine Gelegenheit, sich auf wichtige Erkenntnisse zu besinnen und diese zu diskutieren, sagte Kraft in einer Sendung der Andachtsreihe „Kirche im WDR“, die am Montag ausgestrahlt wurde. „Reformation hat ja die Welt verändert, das Denken und das Handeln“, fügte die Düsseldorfer Regierungschefin hinzu. So sei freiheitliche Demokratie undenkbar ohne Martin Luthers Begriff des Gewissens.

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1 Comment

  1. Hannelore Kraft: „Die Kirche habe nach wie vor eine zentrale Funktion bei gesellschaftlichen Debatten.“ 😉

    Denn Kirchen bedienen sich -trotz ihrer immensen Vermögen- immer noch mit > 19Mrd €/Jahr „Stastsleistungen“ aus der allgemeinen Steuerkasse, was auch Gehälter für „quasi beamtete“ Bischöfe und klerikale Würdenträger umfasst. 😉

    Dies zusätzlich zu den 9 Mrd.€/jährlich an Kirchensteuern, die der deutsche Staat als „Vereinsgebühr“ bei den Gläubigen der Kirchen zwangsweise eintreibt und den „armen“ Kirchen weiterreicht. 😉

    Zusätzlich zahlt der Staat auch noch 45Mrd€/Jahr an Diakonie und Caritas….sowie für Religionsunterricht in den Schulen….religiöse Bildung an Unis und Akademien…..wie auch Bauleistungen in Kirchen, Pfarrhäuser…. 😉
    Der Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte beschränkt sich weitgehend im Kampf um die knapper werdenden monetären Wohltaten und dem Aufbrühen überholter gesellschaftlicher Vorurteile 😉

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