Kriminalgeschichte des Christentums: Auf der Rattenlinie


Papst Paul VI. ernennt Josep Ratzinger zum Kardinal, Bild: dpa
Lichtstrahl für Kriegsverbrecher: Papst Franziskus hat Papst Paul VI. selig gesprochen.

Von Gerhard FeldbauerjW

Seit Jorge Mario Bergoglio, auch Papst Franziskus genannt, im Büßerhemd den Katholizismus regiert, verheisst er verschiedene Reformen, um die nach Zehntausenden zählenden Kirchenaustritte zu stoppen.

Medial hat er jedenfalls Erfolg. Seine jüngste Synode wurde als »Lichtstrahl« auf dem Weg zu einer »moderneren und offeneren Kirche« gepriesen. Was von dieser Propaganda zu halten ist, zeigte sich, als Franziskus am Ende dieser Synode, die den katholischen Spezialthemen Sex, Ehe und Familie gewidmet war, Paul VI. (1963–1978) seligsprach.

Denn damit stellte sich Franziskus in die Tradition des Bündnisses der Kurie mit dem Faschismus, die Pius XI. unter Mussolini begründet hatte und das von allen folgenden Päpsten nicht in Frage gestellt wurde. Einzige Ausnahme ist Johannes XXIII. (1958–1963), bzw. Angelo Giuseppe Roncalli, der als päpstlicher Gesandter im Zweiten Weltkrieg unzählige Juden vor dem Holocaust retten konnte.

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  1. Kroatien war 1939 bis 1945 mit Bosnien-Herzegowina ein pseudo-souveräner Staat von 6,5 Mill. Einwohnern bei etwa 2 Mill. Serben. Die RKK organisiert mit Hilfe der NAZI Regierung mit Priestern und Mönchen die Ermordung von 15% der Bevölkerung in Kroatiens (Roma, Sinti, Juden, Ungläubige) in kirchlichen KZs und tötet Hundertausendet Wehrlose. Papst Pius XII empfängt 1941 Präsident Ante Pavelic, Der Minister Mile Budak schreibt 1941 in das Regierungsprogramm: „Grundlage für die Bewegung der Ustaschen ist die Religion. Für Minderheiten wie Serben, Juden und Zigeuner haben wir drei Millionen Kugeln. Wir werden einen Teil der Serben umbringen. Den anderen werden wir abtransportieren, und den Rest werden wir zwingen, die römisch-katholische Religion anzunehmen.“ Priester und Mönche sind die Akteure und Organisatoren des Regimes Pavelic. Priester Brale Bozidar besorgt für die Ermordungen in Bosnien Waffen, Pässe und Fahrzeuge der „schwarzen Legion“. Der Priester Mate Mogus organisiert Zwangstaufen, der Dekan Marko Zovko die Massenmorde. Der Priester Ilija Tomas von Klepci stellt die Todeslisten von Serben, Roma und Juden auf. Priester wie Petar Sivjanovic organisieren dazu Transporte der Gefangenen in KZ-Todeslager. Die Klöster dienen als Lager für Waffen und Ausbildung, Mönche bewachen KZs wie Jasenovac und Samiste, wo Pater Miroslav Filipovic im Namen von Jesus die Gefangenen enthauptet.

    Es werden 800.000 Serben, Roma und Juden ermordet, in speziellen RKK KZs über 20.000 Kinder. Priester Jozef Tiso, Chef der slowakischen NAZIs 1939-45, schickt ca. 70.000 Juden in die KZ-Todeslager. Das Gemetzel wird selbst Italiens Faschisten zuviel, Conrado Soli mahnt die RKK Priester und Mönche:“Sie schlachten, töten, begraben lebendige Menschen in Gräbern, stürzen Tote in Flüsse und Meere oder werfen sie in Schluchten“. Der Franziskaner Srecko Peric schwurbelt: „Kroatische Brüder, geht und schlachtet alle Serben ab. Wenn ihr damit fertig seid, kommt in die Kirche, damit kann ich euch die Beichte abnehmen und eure Sünden vergebe“. Papst Pius XII fordert durch Kardinal Alojzije Viktor Stepinac unter Präsident Pavelic die „Endlösung“ von Serben, Roma und Juden auszuführen, im Genozid seiner RKK Mörder ist für den Papst das „Wirken der göttlichen Hand“ erkennbar. Die RKK Mörder zerstören 299 Kirchen, morden 128 orthodoxe Priester und rauben den Besitz von Gemeinden.

    Den Prozess gegen Alojzije Viktor Stepinac 1946 boykottiert die RKK, er erhält nur Hausarrest. Präsident Pavelic flieht 1945 mit Helfern und 300 Kilo Gold mittels der katholischen St.Raphael Organisation (RKK Rattenlinie) über Rom nach Argentinien, später zu Franco nach Spanien. Der SS Hauptmann Priebe läßt 1944 verantwortlich 336 Italienern in Ardeatine ermorden, flieht als frommer Katholik 1945 per Rattenlinie nach Argentinien. Entdeckt und angeklagt 1997 stirbt er 2003, keiner will sein Grab bis auf den Gefängnisfriedhof. Die Rattenlinie des Vatikans wird 1945-1951 vom Bischof Huda, Draganovic, Kardinal Caggiano und Barrere organisiert, sie sammelt 300 NAZI Verbrecher wie Eichman, Mengele, Stangl. Barbie, Rudel usw., besorgt falsche Papiere, bezahlt die Reise nach Argentinien und hilft bei der Integration im Land.

    Argentinien schreibt 1945 im Fall Barbie: „Die Regierung der argentinischen Republik ist gewillt französische Persönlichkeiten aufzunehmen, deren politische Handlung während des vergangenen Krieges sie nach ihrer Rückkehr nach Frankreich Vergeltungsmaßnahmen oder privaten Racheakten aussetzen würden.“ Kardinal Antonio Caggiano erklärt im Fall Adolf Eichmann der erst 1950 aus Neidersachsen flieht: „Er ist in unser Vaterland gekommen, um Vergebung und Vergessen zu suchen. Es spielt keine Rolle, welches sein Name ist, Ricardo Klement oder Adolf Eichmann, unsere Christenpflicht ist ihm zu vergeben, was er getan hat.“ Eichmann schreibt 1960 vor der Hinrichtung: „Ich erinnerte mich in tiefer Dankbarkeit an die Hilfe katholischer Priester bei meiner Flucht aus Europa und entschied, den katholischen Glauben zu honorieren, indem ich Ehrenmitglied wurde.“ Wer glaubt die NAZI Massenmorde waren ohne Duldung des Papstes organisiert, der irrt gewaltig. Die RKK übernimmt im August 1945 eine „begrenzte“ Mitschuld an den NAZI Verbrechen, die EKD folgt 1 Monat später mit dem Stuttgarter Bekenntnis als „Persilschein“. Beide Kirchen machen weiter, die Priester mit NAZI Gesinnung bleiben im Amt und laut ewig wahrer Dogmatik haben die Kirchen nie Schuld.

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