Islamophobie? Wir nennen es Aufklärung!


François-Marie Arouet (Voltaire), Porträt von Nicolas de Largillière Bild: wikimedia.org/PD
Nicht die sogenannte Islamophobie ist ein Problem, sondern Sätze wie „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“. Angesichts dessen, was derzeit im Namen dieser Religion geschieht, sind Sorgen berechtigt.

Von Oliver JegesDIE WELT

Alles hat seine guten und schlechten Seiten. Ein Wiener Schnitzel schmeckt zwar köstlich, schlägt aber auf die Figur. Mit der Erfindung des Internets bekam die Menschheit unbegrenzten Zugriff auf Informationen und Katzenvideos, nur leider wurden auch Trolle und Cyber-Mobbing mitgeliefert. Soziale Netzwerke taugen zur Verbreitung von Fashion- und Foodblogs genauso wie zum Streuen von politischer Propaganda.

Religion ist von diesem Phänomen nicht ausgenommen. Im Namen Gottes werden sowohl gute als auch weniger gute Taten vollbracht. Man denke nur an die Bibel, die Nächstenliebe gebietet, aber Sklaverei toleriert. Im Vatikan sieht es nicht anders aus. Der eine Papst arrangierte sich mit dem Nationalsozialismus, der andere förderte den Zusammenbruch des Kommunismus. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille, ob sie nun Pius XII. oder Johannes Paul II. heißen mögen.

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2 Comments

  1. @chribie
    Überflüssig ist Religion für hinterfragende und vernünftig denkende Menschen. Der Rest, und das scheint weltweit gesehen leider immer noch die Mehrheit zu sein, hat weder das notwendige Gehirnschmalz, noch die Courage um hinter die Kulissen zu sehen und dem erbärmlichen Schwindel die Rote Karte zu zeigen. Ergo wird die Menschheit, wohl noch für längere, unbestimmte Zeit mit den religiotischen Widersprüchen konfrontiert sein. Das wäre nicht ganz so dramatisch, wenn das jeder mit sich alleine ausmachen würde. Aber die momentane, global-religiotische Gesamtsituation, sieht für Individualisten, leider nicht unbedingt einen -großen Spielraum- vor.

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