Katholisches Gesundschrumpfen?


Das Bistum Hildesheim hat die Fusion seiner Kirchengemeinden sechs Jahre früher als geplant bewältigt. (Themenbild) Bild: NDR
Wer sonntags in die Kirche geht, blickt mancherorts auf leere Bänke. Seit Jahren sinkt in Deutschland die Zahl der Gläubigen. Das Bistum Hildesheim hat auf diese Entwicklung sowie den Rückgang von Priestern bereits vor mehr als zehn Jahren reagiert und begonnen, seine Pfarrgemeinden zusammenzulegen.

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Am Sonnabend schließt die Diözese diesen Prozess ab. Dann treten die letzten geplanten Fusionen in Kraft – sechs Jahre früher als ursprünglich geplant. Im Bistum Osnabrück haben die Verantwortlichen vor sechs Jahren reagiert. Dort sollen die Zusammenlegungen 2018 abgeschlossen sein.

Bistum Hildesheim verkleinert sich von 350 auf 119 Gemeinden

Im Bereich des Bistums Hildesheim werden zum 1. November Gemeinden im Untereichsfeld, im Raum Hildesheim, in Bad Salzdetfurth, Gehrden/Barsinghausen, Lehrte, Wedemark, Bremerhaven und Buchholz zusammengelegt. Dann sind von einst 350 Pfarrgemeinden nur noch 119 übrig. Im Durchschnitt gehören dann rund 5.100 Mitglieder zur jeweiligen Gemeinden.

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3 Comments

  1. Die Kirche braucht an sich keine Mitglieder, die den kirchlichen Finanzbetrieb nur stören würden, solange deutsche Streuerzahler jährlich Milliarden € als Stastsleistungen abdrücken, ist doch alles Paletti. 😉 Es reicht doch wenn die ChristRegierung stramm hinter den Gottesmännern steht; da würde das Volk wie immer in der Politik nur stören… 😉

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  2. Das ist schon gut 10 Jahre im Gange

    Die Neuordnung der Pfarreien soll den Schwund an Einfaltspinseln und Priestern auffangen mit 25.000 Gläubigen/Pfarrei anstelle 1.500 bisher. Das Bistum Hildesheim löst 224 von 348 auf, Speyer 124 von 346, Würzburg 455 von 619, Magdeburg 44 von 186, Erfurt 10 von 16, Freiburg 747 von 1075, Trier 216 von 389, Essen 216 von 259, Aachen 379 von 450, Augsburg 800 von 1.000, Berlin 70 von 100. Etwa 8.000 RKK Pfarreien in der BRD oder knapp 75% aller Pfarreien schließen wegen Priestermangel. gleichzeitig vermindern sich die Bistümer von 27 auf 7. Von derzeit 33.350 Kirchen der BRD sind 29.000 nutzlos, die Amtskirchen brauchen 4.500 Kirchen. Das Kapital dafür würde ausreichen 1 Mill. gut ausgestattete Wohnungen für 4 Mill. Menschen zu bauen, trotzdem werden weiter neuie Kirchen gebaut. Superfromme Freiwillige verlesen bald den ewig wahren Gotteshumbug als „Wortgottesdienst“ für Verdummbibelte. Selbst die RKK Orden mit 22.000 Nonnen/Mönchen (2010) vergreisen und schließen binnen 20 Jahren.

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