Volksbildung wider den Atheismus—Universitäre Religiotie


Das Kreuz mit den Religionen
Das Kreuz mit den Religionen
Theologen und Pädagogen der Universität Jena beginnen Forschungsprojekt zur Religionsgeschichtlichen Schule mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft Die zunehmende Säkularisierung der Gesellschaft ist kein Phänomen allein unserer Zeit. Besorgt wegen der zunehmenden Abkehr der Menschen von der Religion, versuchten bereits um 1900 engagierte evangelische Theologen, weite Kreise der Gesellschaft mit Vorträgen, Publikationen und Ferienkursen religiös zu bilden. Das erklärte Ziel war es, das Christentum wieder zur sinnstiftenden Instanz der Gesellschaft werden zu lassen, sagt Prof. Dr. Michael Wermke von der Universität Jena.

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Der Religionspädagoge und Direktor des Zentrums für Religionspädagogische Bildungsforschung (ZRB) leitet zusammen mit dem Neutestamentler Prof. Dr. Manuel Vogel das interdisziplinäre und internationale Forschungsprojekt Religionsgeschichtliche Schule Bildung und Religion, das vor kurzem seine Arbeit aufgenommen hat. Gefördert mit 172.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) soll in den nächsten drei Jahren erforscht werden, welcher Zusammenhang zwischen den Volksbildungsbestrebungen der Religionsgeschichtlichen Schule und der Etablierung der modernen evangelischen Religionspädagogik besteht.

Im Fokus der Wissenschaftler steht dabei die Religionsgeschichtliche Schule (RGS), deren Mitglieder zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen, ihre Forschungsergebnisse an interessierte Laien zu vermitteln. Im Hintergrund standen dabei neue bibelwissenschaftliche Erkenntnisse, die u. a. von herausragenden Exegeten wie Wilhelm Bousset, Hermann Gunkel und dem Jenaer Neutestamentler Heinrich Weinel erarbeitet wurden, sagt Prof. Vogel.

Diese Bibel-Exegeten wandten sich gegen eine dogmatische Auslegung der Heiligen Schrift, ergänzt Projektkoordinator Gregor Reimann. Stattdessen wurden Einflüsse aus dem antiken Judentum, aber auch aus Babylonien, Persien und der hellenistischen Welt in die Untersuchungen mit aufgenommen.

Die Theologen der RGS kooperierten dabei mit dem bekannten Jenaer Pädagogen Wilhelm Rein und boten beispielsweise ab 1904 im Rahmen seiner Ferienkurse Vorträge für Lehrerinnen und Lehrer sowie gebildete Kreise der Stadt an. Darüber hinaus setzte sich besonders Weinel für eine Reform des Religionsunterrichts ein.

Von der Universität Jena gehören der Arbeitsgruppe weiterhin Prof. Dr. Hannes Bezzel (Altes Testament), Dr. Thomas Heller (Religionspädagogik) und Prof. Dr. Dr. Ralf Koerrenz (Historische Pädagogik und Erziehungsforschung) an. Zudem konnte der renommierte Kirchenhistoriker Heath Spencer Ph.D. von der Universität Seattle für die Mitarbeit gewonnen werden.

Im Rahmen des Forschungsprojektes ist im Frühjahr 2015 und im Herbst 2017 je ein Workshop geplant. Außerdem ist vorgesehen, die Forschungsergebnisse in einem Sammelband zu bündeln und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Kontakt:
Prof. Dr. Michael Wermke
Theologische Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 6, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 941171
E-Mail: Michael.Wermke[at]uni-jena.de Weitere Informationen:http://www.uni-jena.de

6 Comments

  1. “Gefördert mit 172.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) soll in den nächsten drei Jahren erforscht werden, welcher Zusammenhang zwischen den Volksbildungsbestrebungen der Religionsgeschichtlichen Schule und der Etablierung der modernen evangelischen Religionspädagogik besteht.”
    Die DFG sollte sich mal damit beschäftiogen, ob Theologie eine Wissenschaft ist, die mit Forschungsgeldern gefördert werden sollte…Ich finde es erschreckend, dass sich die DFG überhaupt diesem Thema widmet…
    Theologie und Wissenschaft widersprechen sich elementar!!!!

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  2. „Gefördert mit 172.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) soll in den nächsten drei Jahren erforscht werden, welcher Zusammenhang zwischen den Volksbildungsbestrebungen der Religionsgeschichtlichen Schule und der Etablierung der modernen evangelischen Religionspädagogik besteht.“
    Die DFG sollte sich mal damit beschäftiogen, on Theologie eine Wissenschaft ist, die mit Fortscghungsgeldern gefördert werden sollte…Ich finde es erschreckend, dass sich die DFG überhaupt diesem Thema widmet…
    Theologie und Wissenschaft widersprechen sich elementar!!!!

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    1. Die Frage ist beantwortet

      Mit der RKK Instruktion zur Berufung von Theologen definiert Popanz Ratzinger Theologie zur Pseudo-Wissenschaft ähnlich Homöopathie, Esoterik, Voodoo, Geisterzauber, Astrologie usw. Das Bundesverwaltungsgericht (2005, BVerwG 2 C 31.04) bestätigt das im Fall Lüdemann.

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  3. Mit der RKK Instruktion zur Berufung von Theologen definiert Popanz Ratzinger Theologie zur Pseudo-Wissenschaft ähnlich Homöopathie, Esoterik, Voodoo, Geisterzauber, Astrologie usw. Das Bundesverwaltungsgericht (2005, BVerwG 2 C 31.04) bestätigt das im Fall Lüdemann.

    Theologen studieren 8 Jahre Zombielogie ohne Realitätsbezug. Nicht existente Völker beten in nie gebauten Tempeln; Tote regieren weiter; Untote haben 12 Pimmel und Heilige gar 3 Köpfe; Analphabeten schreiben in ihnen fremden Sprachen; Blinde sehen, Lahme gehen, Extremitäten wachsen nach; Dämonen verursachen Krankheiten; Yahwes perfekter Schöpfung sind die Genitalien zu stutzen; Ohrensex schwängert Jungfrauen: Zombies ewige Gnade kann nur erreichen, wer Kriegsdienst leistet. Den Religioten erfüllt das allerliebste Jesulein per Gebet jeden Wunsch, wenn sie vorher Untote als Zombiekeks fressen und deren Blut saufen. Selbst erwählte Zombielogen haben immer Recht, wissen alles genau in Pseudo-Wissenschaft ohne je Fachwissen erlernt zu haben. Der all-wissende Vatikan Popanz erfindet ewig wahre Dogmen wie No.381, nachdem der Kriegsdienst unverzichtbar ist für Zombies ewige Gnade irgendwann im Nirgendwo. Dazu kommen Zensur, Hexenverbrennung, heilige Inquisition, gerechte Kriege, Ethnozide, Genozide, Ausbeutung und der Papstpuff mit Zuhälter Jesus zum Kinderficken.

    Das nennt sich akademische Bildung

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  4. „Das erklärte Ziel war es, das Christentum wieder zur sinnstiftenden Instanz der Gesellschaft werden zu lassen, sagt Prof. Dr. Michael Wermke von der Universität Jena.“ ….mal wieder…. 😉

    Zu diesem FörderProjekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft hatte Albert Camus 1942 schon einen durchaus treffenden Kommentar abgegeben:

    „Wenn es das Absurde gibt, dann nur im Universum des Menschen…“ 😉

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Der_Mythos_des_Sisyphos

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  5. die Forschungsgemeinschaft ist auf der Suche und was steht dahinter an
    bewiesenen Fakten z.b. der Bibe,Koran und….l?!

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