Dodo Müller: Homosexualität „nicht akzeptabel“


Gerhard L. Müller links im Bild
Gerhard L. Müller links im Bild
Der Chef der Glaubenskongregation stellt klar: Für Schwule und Lesben gibt es in der katholischen Kirche keinen Platz. Einzige Ausnahme: Keusche Homosexuelle werden geduldet.

QUEER.DE

Die Hoffnung auf eine Wandlung in der Kirche gegenüber Homosexuellen schwindet: In einem Interview mit der polnischen Zeitschrift „Nasz Dziennik“ hat der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller betont, dass die Kirche Homosexuelle niemals als gleichwertig mit Heterosexuellen anerkennen werde. „Aktive Homosexualität ist nicht akzeptabel“, so Müller, der oberste Glaubenshüter der 1,2 Milliarden Katholiken. „Diese Einschätzung wird die Kirche nie ändern. Aktive Homosexualität widerspricht dem Naturgesetz und ist eine Sünde.“

Er betonte, dass Papst Franziskus diese Ansichten teile. Dennoch werde niemand, der „homosexuelle Tendenzen“ habe, von der Kirche ausgegrenzt. Der 66-Jährige erinnerte dabei an den Katechismus der katholischen Kirche, der besagt, dass homosexuelle Handlungen „in keinem Fall zu billigen“ sei und dass Katholiken Homosexuellen zugleich mit „Achtung, Mitleid und Takt“ zu begegnen hätten.

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