Rätsel der kambrischen Explosion gelöst?


Im Kambrium entstanden in kurzer Zeit die Vorfahren fast aller heutiger Tiergruppen. © Ghedoghedo/CC-by-sa 3.0
Tektonik als Evolutionsmotor: Seit langem rätseln Forscher, was die plötzliche Explosion der Artenvielfalt vor rund 530 Millionen Jahren auslöste. Ein US-Geologe liefert nun eine mögliche Antwort: Er präsentiert Indizien dafür, dass sich just zu dieser Zeit ein ganzer Urkontinent von der gewaltigen Landmasse Gondwana abtrennte. Das könnte die Meereschemie so verändert haben, dass die frühe Tierwelt einen Entwicklungsschub durchleben konnte, so der Forscher im Fachmagazin „Geology“.

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Vor rund 530 Millionen Jahren erlebte das Leben auf der Erde einen plötzlichen Schub: Innerhalb kurzer Zeit entstanden unzählige neue Arten und Formen, in dieser Ära entwickelten sich fast gleichzeitig die Vorfahren der heutigen großen Tiergruppen. Zu keiner anderen Zeit in der Erdgeschichte hat es eine so rapide Evolution neuer Organismen gegebenen.

„Darwins Dilemma“

„Bis heute gilt dies als eine der erstaunlichsten und entscheidendsten Ereignisse in der Geschichte des Lebens“, erklärt Ian Dalziel von der University of Texas in Austin. Sogar Charles Darwin grübelte schon über diesen seltsamen Ausbruch des Lebens, denn dieser plötzliche Sprung in der Evolution schien seiner Theorie einer allmählichen Entwicklung zu widersprechen.

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3 Comments

  1. Was das System des wissenschaftlichen Zweifels so sicher macht, ist die Vielfallt der Teilnehmer mit einer Vielfallt von Erfahrungen und Wissen sowie einer Vielfallt von Methoden. Wenn die alle am Ende zu einer relativ sicheren Erkenntnis kommen, dann war es das.

    Wenn der heilige all-wissende Popanz im Vatikan gerade das große Darmsausen hat und furzt wie ein A320 Flieger, das ist jede seiner all-wissenden Weisheiten für den Arsch und Tausende Religioten müssen und den versetzten Blähungen von Gottes selbst ernanntem Stellvertreter leiden – das nennt man dann Religion. So was hält man im Kopf nur aus, wenn außer Stroh nichts drin ist

    Natürlich sind Tausende Strohköpfe absolut geil auf diese Machtülle, zumal das Geld mit Moilliarden € sprudelt wie Wasser an der Nil-Staustufe. Also ist jeder selbst ernannte Pseudo-Beglücker noch all-wssender als all-wissend, noch viel heiliger als heilg und vor allem hat er den absoluten direkten Wi-fi Draht zum großen Zombie im Himmel, der im alles immer sofort per Wunder-Mail ins Gehirn fumkt. Es gibt Tausende solcher Typen und Millionen Dumpfbacken, die das glauben.

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    1. So funktioniert Wissenschaft als ein System des Zweifels

      Schritt für Schritt von einer Erkenntnis zur nächsten kommt man zu den nicht mehrdiskutierbaren Fakten, wobei auf dem Weg dahin gut 10 Mal so viele Deutiungen im Papierkork landen

      Das unterscheidet Religion fundamental von der Wissenschaft. Da sitzt ein supergeiler steinalter Kinderficker im Vatikan umgeben von Tausenden Schwuchteln, was der Typ von sich gibt ist immer die absolute ewige Wahrheit. Wer daran zweifelt kann wählen zwischen Kopf ab, Pimmel ab oder Job verloren – alles möglich je nach Laune und Stand der Sonne

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