Anglikaner: Beichtgeheimnis bei sexuellem Missbrauch lockern?


church_of_englandDebatte in der anglikanischen Kirche in England über eventuelle Lockerung des Beichtgeheimnisses. Wenn sexueller Missbrauch von Kindern eingestanden werde, sollte der Beichtvater die Möglichkeit haben, dies der Polizei zu melden.

kath.net

In England ist eine öffentliche Debatte über die Beichte entbrannt. Der anglikanische Erzbischof John Sentamu (York) hat sich dafür ausgesprochen, das Beichtgeheimnis in bestimmten Fällen zu lockern. Wenn sexueller Missbrauch von Kindern eingestanden werde, sollte der Beichtvater die Möglichkeit haben, dies der Polizei zu melden.

Dagegen erhebt der katholische Kirchenhistoriker John Cornwell (Cambridge) Bedenken, wie die Londoner Zeitung „The Times“ berichtet. Denn Täter würden erst gar nicht zur Beichte gehen, wenn sie mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen müssten. Cornwell – selbst Opfer sexuellen Missbrauchs durch Priester – schlägt stattdessen vor, Tätern die Freisprechung von ihren Sünden zu verweigern, wenn sie sich nicht der Polizei stellen wollen.

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3 Comments

  1. Einmal ehrlich, welcher normal denkende Menschen geht zum mehrheitich pädiophilen, schwulen, Drogen oder Alkohol abhängigem Priester und erzählt ihm über seine sexuellen Probleme. Genauso gut könnte man ins Gefängnis gehen und ein verurteiltem Einbrecher erklären, in welchem erstecl man in seinem Haus 15.000 € aufbewahrt.

    Nach den Standards der US-Bischöfe von 2012 sind Priester nur dann pädophil, wenn sexueller Kontakt mit mehr als 1 Kind unter 12 Jahren besteht. Etwa 52% des sexuellen Missbrauchs betrifft die Altersgruppe 12-15 Jahre, 26% die Altersgruppe 8-11 Jahre und 5% die Kinder darunter bis zum Missbrauch von Babys. Damit halbiert sich die Anzahl der Pädo Priester. Die US Kinderficker kosten die RKK bisher über 3 Milliarden US$ an Strafen, Abfindungen und Schweigegelder mit bis zu 1,3 Mio. US$/Opfer. Eine Sammelklage geht über 660 Mio. US$ an Abfindungen für 508 Fälle sexuellen Missbrauchs durch 448 Kinderficker.

    Die RKK beschäftigt 30% der Täter weiterhin. Der Jesuitenorden und 11 US-Bistümer sind insolvent. Im Vergleich mit 2008 ist der heimliche Missbrauch wieder angestiegen, 2014 werden 11 Nonnen von katholischen Schulheimen in Montana des Missbrauchs an 105 Kindern in Hunderten Fällen angeklagt. Die RKK US-Priesternovizen bestätigen eine zu 40% verbreitete Sex-Kultur, dazu Drogenkonsum. Der Seminarist Daniel Bühling beziffert den Anteil Homosexueller auf 50%. Die Seminaristen repräsentieren menschlichen Abschaum, sexuell verklemmt und stark kriminell.

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    1. Das gilt auch eher für Pädophilen Priester, der beim Bischof als Führungskraft – einmal im Jahr im Personalgespräch – über seine Untaten redet, die dem Bischof sicher schon aus dem kirchlichen Spitzeldienst bekannt ist. Sowas kommt in die bischöflichen Personalakte der Priester, warum RatzeBene diese in private Wohnungen ausleferte 😉

      In Kalifornien und Frankreich ist dieses bestimmte ‚Beichtgeheimnis“ von Pädophilen Priestern durch Gesetz aufgehoben, der Bischof kann sich nicht mehr verstecken, auch er geht ins Gefängnis. In beiden Ländern sind Bischöfe inzwischen verurteilt worden. Damit ist das Wildern im „Garten Gottes“ im Eimer. 😉 😉

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